Spruch des Tages

perspektive2010 am 13. Mai 2008 um 10:50:46

Gegen die Art und Weise, wie China seine Bürgerinnen und Bürger behandelt misshandelt, wirkt selbst die Apartheid Afrikas vergleichsweise harmlos. Nur dass die Trennung in China nicht nach Rasse, sondern ausschließlich nach Vermögen und Wohlstand verläuft. Oder um es in den Worten der verachtenswerten Bonzen auszudrücken: “To have lunch or to be lunch.”

Die Apartheid kehrt weltweit zurück als soziale Apartheid und faschistoider Sozialdarwinismus.

Zitat des Tages

perspektive2010 am 13. Mai 2008 um 10:14:32

Wir wollen die Steuern für Facharbeiter und Klein- und Mittelbetriebe senken. Gleichzeitig möchten wir die größeren Einkommen stärker an der Finanzierung des Staates beteiligen - über einen steigenden Spitzensteuersatz, höhere Erbschaftssteuern, eine Vermögens- und Börsenumsatzsteuer. Und wir wollen Unternehmensgewinne stärker besteuern.

Oskar Lafontaine

Hugo Chavez vergleich Angela Merkel (CDU) mit Adolf Hitler…

perspektive2010 am 12. Mai 2008 um 15:35:26

…und hat einfach Recht:

Während seiner sonntäglichen Radio- und Fernsehansprache erhob er schwere Vorwürfe gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und warf ihr vor, politisch nah an Adolf Hitler zu sein. Chavez kritisierte Merkel dafür, die Christdemokraten zu vertreten. Diese konservative Partei gehöre zum rechten Lager, “derselben Rechten, die Hitler und den Faschismus unterstützt hat”.

Denn Im Kern besagt meine Analyse des bürgerlich-christlichen Lagers nichts anderes. Ob man den braunen Haufen nun bürgerlich-christlich, christlich-bürgerlich, konservativ, neokonservativ oder christlich- konservativ nennt, ist vollkommen irrelevant - same shit, different terms.

Allerdings sind Angela Merkel und die anderen Witzfiguren der Parteien nur die Marionetten der eigentlichen globalen Machthaber, des internationalen Großkapitals. Der Kampf wäre also nicht zu Ende, wenn wir das politische System stürzen würden, nein. Erst nach dem weltweiten Sturz des Kapitalismus und der Entwertung des Dollars zu Klopapier wäre das menschenverachtende System, das die Amerikaner der Welt übergestülpt haben, damit sie auf Kosten der ganzen Welt leben können, besiegt.

Klassenkampf 2.0 jetzt - mit allen Mitteln!

Spruch des Tages

perspektive2010 am 12. Mai 2008 um 11:46:01

Würde man Inzest wirklich effektiv bekämpfen wollen, müßte man zuerst fast den gesamten europäischen Adel hinter Gitter sperren. Da ist doch eh fast jeder über ein paar Ecken mit jedem anderen verwandt und die Schädigungen sind in manchen Fällen auch schon eindeutig erkennbar.

Zitat des Tages

perspektive2010 am 12. Mai 2008 um 09:38:46

Der Mensch als »Krone der Schöpfung«:
Fünf Pfund Gehirn ohne Gebrauchsanweisung,
zwei Beine in den Arsch gesteckt und laufen gelassen.

cassiel beim Nachtwächter

Zitat des Tages

perspektive2010 am 11. Mai 2008 um 13:54:56

Die Abgeordneten im Parlament streiten darüber, ob die Erhöhung (der Rente) von 1,1 Prozent überhaupt gerechtfertigt ist - und bei ihren Diäten kriegen sie den Kragen nicht voll.

VdK-Präsident Walter Hirrlinger

Spruch des Tages

perspektive2010 am 11. Mai 2008 um 13:47:10

Wenn man mitbekommt, wie die marktradikalen Wirtschaftsfaschisten die Menschen in den Medien Tag für Tag aufs Neue grinsend belügen und betrügen, so möchte man ihnen am liebsten das Grinsen aus dem Gesicht schneiden.

Was ist “bürgerlich-christlich”?

perspektive2010 am 11. Mai 2008 um 13:36:25

Pfingsten ist ja mal wieder ein christlicher Feiertag und daher möchte ich die Gelegenheit nutzen, das bürgerlich-christliche Lager der heutigen Zeit in seiner ganzen Schande darzustellen.

Was ist eigentlich bürgerlich-christlich und warum wird das Bürgerliche immer mit dem Christentum zusammen genannt?

Das Bürgertum war im Mittelalter der Stand oberhalb der einfachen Einwohner. Er unterschied sich vom Einwohner durch die sogenannten Bürgerrechte, z.B. Privilegien und Besitz. Insofern kann man das Bürgertum als besitzenden Stand klassifizieren. Dazu gehört, wer beispielsweise über Vermögen in Form von Immobilien und / oder größeren Geldsummen verfügt, oftmals ist beides vorhanden, da das Erbrecht dafür sorgt, dass ein Bürger nicht so leicht aus seinem Stand herausfallen kann. Im Bürgertum können somit praktisch auch die Maulhelden und Dummköpfe problemlos überleben - einer der Gründe für den desolaten Zustand des heutigen Bürgertums.

Was ist christlich bzw. wer ist ein Christ?

Bemühen wir dazu Wikipedia:

Als Christ wird eine Person bezeichnet, die ein Anhänger der Lehren von Jesus von Nazaret (bekannt auch als Jesus Christus) bzw. des Christentums ist.

Diese Definition ist etwas unscharf. Denn die Lehren des Jesus von Nazaret aus der Bibel sind etwas anderes als das, was das Christentum uns insbesondere die Institutionen des Christentums daraus gemacht haben. Heute sind die christlichen Kirchen vielfach einfache Wirtschaftsunternehmen, die in den einzelnen Staaten vorrangig ihre eigenen Pfründe und die ihrer Anhänger sichern wollen. Dazu paktieren sie auch oft genug direkt mit der Politik, wenn für sie selbst genug herausspringt, in Deutschland beispielsweise der Einzug der Kirchensteuer durch den Staat und die massive staatliche Subventionierung christlicher Kindergärten, Krankenhäuser und Einrichtungen. Und dass sich an diesen Absprachen und Zuständen nichts ändert, ist selbstredend ein weiteres Ziel der christlichen Kirchen.

Zusammenfassung

Insofern haben wir bis hierhin schon eine fast vollständige Defintion derjenigen Gruppe, die sich gerne selbst mit dem Attribut bürgerlich-christlich schmückt. Es ist eine Klasse unserer Gesellschaft, die besitzend ist, diesen Besitz behalten und mehren will und sich darum kümmert, dass die Zustände zum Erhalt ihrer Besitztümer bestehen bleiben. Oder auf einen Satz eingedampft: Als bürgerlich-christlich bezeichnen sich vor allem jene, die seit jeher besitzend sind, ihren Besitz behalten und mehren wollen. Deshalb sind sie für den Kapitalismus auch in seiner ungebändigten Version, da er mit dem Zins eine Mehrung von Besitz ohne Arbeit verspricht, obwohl auch das Christentum lange genug ein Zinsverbot kannte, wie es heute nur noch im Islam anzutreffen ist. Deshalb haben die bürgerlich-christlichen Figuren Angst vor dem Islam, malen Horrorszenarien einer angeblichen Islamisierung Europas an die Wand, intrigieren und hetzen gegen Moslems. Dieses Verhalten entspricht recht genau dem, was die christlichen Kirchen in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder gegen potentielle Gegner getan haben, um ihre Besitztümer und Privilegien weltweit zu halten und zu mehren.

Das bürgerlich-christliche Lager ist somit einfach die Klasse der Besitzenden und Gierigen. Der Bezug zum Christentum soll wohl eine moralische Aufwertung des eigenen Selbst ermöglichen und einige Knallköpfe aus diesem Lager behaupten gar, dass ihr privilegiertes Leben und ihr Vermögen eine Art Belohnung für ihr christliches Leben sei. Schlimmer kann man die besitzlosen Menschen eigentlich gar nicht verhöhnen.

Bürgertum und Christentum im Dritten Reich und der heutige Wirtschaftsfaschismus

Auch im Dritten Reich gab es genügend Personen, die sich damals wie heute als bürgerlich-christlich bezeichne(te)n, aber dennoch die Gunst der Stunde nutzten, um auf Kosten der Unterdrückten und Entrechteten des faschistischen Systems riesige Besitztümer anzuhäufen, z.B. die Familie Quandt. Selbstverständlich arrangierte sich auch die Kirche irgendwann mit den faschistischen Regimes Europas und verhalfen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bereitwillig zahlreichen Nazis und anderen Verbrechern über die berühmten Rattenlinien, welche häufig über Klöster oder andere kirchliche Einrichtungen führten und daher auch Klosterrouten genannt wurden, zur Flucht. Aber auch die Rolle der antisemitischen Gruppierung Deutsche Christen zur Hitlerzeit ist kein Glanzlicht des Christentums.

Heute stellen sie sich alle wieder als brave Bürger und bürgerlich-christlich dar, auch wenn sie vielleicht gerade in China den einen oder anderen Landstrich vergiften oder dort Menschen in ihren Arbeitslagern, welche man heute als Konzerne oder international agierende Unternehmen bezeichnet, bis zum Tode unter unwürdigsten Bedingungen schuften lassen. Gleichzeitig sorgen sie in menschenfeindlichen, asozialen Think Tanks wie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), dem Konvent für Deutschland oder dem Frankfurter Zukunftsrat (FZR) dafür, dass trotz der Schwäche des Christentums in Deutschland und anderen Teilen Europas ihre Privilegien und Besitztümer gewahrt und gemehrt werden - natürlich auf Kosten aller anderen Menschen, die man dafür auch jederzeit ohne Zögern dem Tod durch Verhungern, Obdachlosigkeit oder anderen Zuständen preisgibt, welche durch die forcierte soziale Schieflage entstanden und stärker geworden sind.

Lustigerweise ist die Definition derjenigen, die sich als christlich-bürgerlich oder bürgerlich-christlich bezeichnen, nahezu identisch mit dem, was Neoliberale meinen, wenn sie von Bürgern sprechen. Sehr amüsant ist auch immer, dass Neoliberale und bürgerlich-christliche Subjekte bei Hinweis auf die soziale Schieflage und andere gesellschaftliche Missstände gerne die Neidkeule schwingen, obwohl es überfällig wäre, dass sie sich selbst einmal mit den Ursachen befassen: der eigenen Habgier.

Falls Sie es noch nicht gemerkt haben sollten: Die geheuchelte Christlichkeit der CDU und CSU basiert selbstverständlich ebenfalls auf obigen Ausführungen: Besitz und Privilegien für die Einen, Betrug, Armut und Ausbeutung für den Rest. Die angebliche Christlichkeit ist lediglich die Frontlinie, an der die Massen von diesen Parteien belogen und betrogen werden. Insofern dient das Christentum vielfach lediglich zur Legitimation von Ungleichheit jeglicher Form, insbesondere für Chancenungleichheit und extrme soziale Ungerechtigkeiten gegenüber den Massen.

Zögern Sie also nicht, das bürgerlich-christliche / christlich-bürgerliche Geschwafel schlichtweg zu ignorieren oder den Wortführern durch einen gezielten Schlag mit der Bibel das Maul zu stopfen. Da reden immer nur verlogene, skrupel- und maßlose Besitzende und Privilegierte in eigener Sache, mehr nicht. Verkappte Geisteskranke, die schon immer zu Größenwahn erzogen wurden und sich keine Gesellschaftsordnung vorstellen können, wo sie nicht vermögend, privilegiert und oben sind.

Bürgerlich-christlich und wirtschaftsfaschistisch: Hans-Olaf Henkel und der Konvent für Deutschland

Wenn dann so ein Menschenfeind wie Hans-Olaf Henkel (BDI, Konvent für Deutschland) in dem rechten Schmierblatt Junge Freiheit palawert, dass der Kampf gegen Rechts angeblich auch ein Kampf gegen das Bürgertum sei, so hat er damit Recht. Denn die Wurzeln des Faschismus liegen genau in diesem Bürgertum, welches ich in den vorherigen Absätzen beschrieben habe. Die Masse der Menschen will einfach nur in Frieden und auskömmlich leben. Nicht aber jene, die Henkel unter dem Bürgertum subsumiert und sich selbst wohl auch dazu zählt. Das sind größenwahnsinnige, egomanische Terroristen im Kampf gegen alle anderen, die nicht zu diesem Bürgertum gehören. Selbstverständlich schlägt Hans-Olaf Henkel, ebenso wie sein Konventskollege und Rentner-Beschimpfer Roman Herzog, auch eine Reform des Wahlrechts hin zu einem Mehrheitswahlrecht vor, damit die bösen, bösen Linken nicht zuviel Einfluss bekommen. Da trommelt also mal wieder ein Bürgerlich-Christlicher in eigener Sache. Jetzt wissen Sie durch diesen Artikel, warum und wofür er das tut. Die Menschen in Deutschland unterhalb seiner eigenen Kaste sind ihm scheißegal, sofern er sie überhaupt noch als Menschen wahrnimmt und nicht nur als Tiere oder auszubeutende Einheiten Arbeitskraft, die man nach dem Aussaugen wie ein Trinkpäckchen in den Müll werfen kann.

Selbstredend macht Hans-Olaf Henkel aus seiner wirtschaftsfaschistischen Gesinnung keinen Hehl, so dass er nicht nur in der Jungen Freiheit seine Grütze absondert, sondern sich z.B. auch bereitwillig für ein Interview mit den antiislamischen, rassistischen Hetzblog Politically Incorrect (PI) zur Verfügung stellte. Wenn Hans-Olaf Henkel damit meinte, dass der Kampf gegen Rechts auch ein Kampf gegen das Bürgertum sei, so kann ich angesichts dessen Treibens nur wünschen, dass die Massen nicht eher ruhen, bis diese Art “Bürgertum” erfolgreich bekämpft und zerschlagen wurde - zum Wohle aller Menschen in Deutschland, Männer wie Frauen, Junge wie Alte, Einheimische wie Ausländer, Akademiker wie Erwerblose.

Zeit, dass in Deutschland endlich Köpfe rollen - all die braunen Köpfe, die sich damals an der Entnazifizierung vorbeimogeln konnten. Gehen Sie doch einmal in einem chinesischen Bergwerk schuften, Herr Henkel. Vielleicht hätten wir alle Glück und Sie würden dort bei einem Unfall lebendig begraben :twisted:

PS: Ich habe davon abgesehen, Hans-Olaf Henkel zum Arschloch des Tages zu küren. Denn jedes durchschnittliche Arschloch wäre angesichts eines solch unangemessenen Vergleichs beleidigt gewesen :mrgreen:

Spruch des Tages (2)

perspektive2010 am 10. Mai 2008 um 12:39:26

Man könnte denken, dass die deutsche Innen- und Sozialpolitik ein Diät-Programm für die fettleibige Bevölkerung sein soll. Wenn man immer wieder sieht, wie mit Lug, Betrug und Korruption die Menschen unseres Landes von den Politikern verraten und verkauft werden, möchte man jedenfalls pausenlos kotzen.

Sind Bareinzahler potentielle Terroristen?

perspektive2010 am 10. Mai 2008 um 10:31:36

Ich war heute bei einer Postfiliale um Briefmarken für ein Mailing zu beschaffen. Da Post und Postbank ja in der Regel in der gleichen Filiale angesiedelt sind, fiel mir dort ein Flyer mit folgendem Text auf:

Wichtige Information!
Erfassung persönlicher Daten bei Bareinzahlung zur Überweisung

die EU-Verordnung 1781/2006 (Geldtransfer-Verordnung) verpflichtet alle deutschen Banken - also auch die Postbank -, bei der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung mitzuwirken. Wird Geld bar eingezahlt, müssen Informationen zum Auftraggeber an die Bank des Begünstigten übermittelt werden.

Ab Dezember 2007 werden bei Bareinzahlungen zur Überweisung auf ein Konto folgende Daten erfragt und erfasst:

  • Name und Vorname des Einzahlers
  • Geburtsdatum des Einzahlers
  • Geburtsort des Einzahlers

Bei Beträgen ab 1.000,01 EUR ist zusätzlich die Vorlage eines amtlichen Ausweises (z.B. Personalausweis) des Einzahlers erforderlich.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Postbank

Natürlich sind echte Terroristen sicher nicht in der Lage, sich einen gefälschten Personalausweis oder andere falsche Ausweispapiere zu besorgen. Und ebenso ist es wohl nicht möglich, das Geld einfach in einen Briefumschlag zu stecken und per Übergabe-Einschreiben mit der Post zu versenden. Kurierdienste transportieren natürlich auch keine Umschläge und Päckchen, in die locker fünf- bis sechsstellige Beträge in bar passen. Spätestens seit der CDU-Spendenaffäre, an der auch der heutige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) beteiligt gewesen sein soll, wissen wir, dass sich größere Summen auch problemlos durch eine beliebige Person in schwarzen Koffern quer durch die Republik transportieren lassen. Selbst gewisse Rollstuhlfahrer aus den Reihen der CDU sollen so etwas tun können. Klaus Zumwinkel konnte ebenso problemlos große Summen am Fiskus vorbei nach Liechtenstein schaffen.

Denn wenn die kriminelle Energie groß genug ist, gibt es immer einen Weg, das gewünschte Ziel zu erreichen. Das sollten Wolfgang Schäuble und einige seiner Parteikollegen bestens wissen. Die Geldtransfer-Verordnung der EU ist somit kaum dazu geeignet, wirkliche Terroristen oder andere Schwerkriminelle aufzuhalten. Die durchschnittlichen Bürgerinnen und Bürger werden jedoch massiv beeinträchtigt und mit Überwachung belästigt. Am Ende erwischt man wahrscheinlich bestenfalls ein paar kleine Schwarzarbeiter und andere kleinste Fische.

Wer die Freiheit zugunsten der Sicherheit aufgibt, verliert am Ende beides.


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