Die Marke TCM: Tchibo China-Müll

Mittlerweile ist es ja üblich geworden, dass man beim Lebensmittel-Discounter Computer, im Baumarkt Unterhaltungselektronik und im Fastfood-Restaurant Bahntickets verkauft. Eines der ersten Unternehmen, das diesen Weg vor längerer Zeit eingeschlagen hat, war seinerzeit Tchibo. Böse Zungen behaupten - oftmals zu Recht - deren Eigenmarke “TCM” stünde für “Tchibo China-Müll”: Nur 12 % der bei Tchibo angebotenen Waren werden in Deutschland produziert, der Rest stammt aus Fernost. Täglich werden nahe Bremerhaven bis zu 40 Container und 6000 Paletten am Tag umgeschlagen. Welche politischen Regimes und Produktionsbedingungen damit unterstützt werden, sollte mittlerweile hinreichend bekannt sein.

Auch hinsichtlich der Geschäftspraktiken importiert Tchibo inzwischen ein Stück China nach Deutschland: Diverse Mittelständler haben Tchibo schon mehrfach erfolgreich wegen Produktpiraterie und Ideenklau verklagt, beispielsweise die Firma Sennheiser wegen eines Kopfhörers mit patentiertem Faltmechanismus. Billige Plagiate aus Fernost dürften somit ein “Erfolgsfaktor” von Tchibos Konzept sein. Ein anderer entscheidender Erfolgsfaktor ist die Vermarktung seiner Produkte in Form von Themenwelten, wodurch die Komplexität des Angebots reduziert wird. Das aufgebaute Vertrauen aus der “Kaffeezeit” bringen die Kunden fälschlicherweise auch dem China-Tand von Tchibo entgegen.

Unter dem Strich verkauft Tchibo unter der Marke TCM jedoch bestenfalls qualitativ durchschnittliche Waren, aber auch so manche Schrott-Produkte - Stiftung Warentest läßt grüßen. Tchibo-Firmensprecher Joachim Klähn: „Wir verkaufen in volle Schränke und Schubladen. Denn eigentlich haben die Menschen ja schon alles.“ Damit leistet Tchibo auf Kosten von Menschen und Umwelt in den Produktionsländern einer vollkommen idiotischen Überflußgesellschaft Vorschub, die natürliche Ressourcen verschwendet, um daraus nutzlosen Müll und qualitativ minderwertigen Plunder zu produzieren.

Es wird Zeit, dass Tchibo eine ähnliche Kampagne erfährt wie Lidl und andere Discounter, so dass es irgendwann heißt: Tchibo / TCM ist nicht zu billigen.

2 Kommentare zu “Die Marke TCM: Tchibo China-Müll”

  1. Perspektive 2010 » Blog Archive » Der SPIEGEL und der Kommunismus

    [...] Es gibt auch Unternehmen, die mit den Chinesen gemeinsame Sache machen, zum Beispiel Tchibo, seinerzeit Kaffeeröster und mittlerweile Allesverkäufer. Unter der hauseigenen Marke TCM werden bei Tchibo allerlei Plagiate von Markenartikeln verkauft, die in China produziert wurden: [...]

  2. Nur mein Standpunkt

    [...] Die Marke TCM: Tchibo China-Müll Tchibo-Produkte und deren Herkunft. Nuff said. (tags: politik) [...]


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