Emsdetten: Amoklauf in der Geschwister- Scholl- Schule

Mit Erschrecken mußte ich die Meldung in den Nachrichten entnehmen, dass es heute in Emsdetten zu einem Amoklauf in der Geschwister-Scholl-Schule gekommen ist. Erst vorgestern hatte ich im Gedenken an einen Freund, der vor ungefähr drei Jahren den Tod auf Bahngleisen gesucht hat, seinen Abschiedssatz an mich zitiert. Nun wird sich so mancher fragen, warum ich hier einen Suizid und einen Amoklauf im gleichen Satz nenne. Nun, prinzipiell spricht man bei einem Amoklauf von einem “erweiterten Suizid“. Dabei werden oftmals Verwandte wie der (Ex-)Partner oder die Kinder getötet, bevor der Betroffene seinem eigenen Leben ein Ende setzt. Oder es werden - wie im aktuellen Fall - dem Betroffenen mehr oder weniger bekannte Personen zufällig Opfer, beispielsweise an Orten, mit denen der Täter besondere Emotionen verknüpft. Dies scheint in Emsdetten der Fall gewesen zu sein.

Mit Rauchgasbomben, Schusswaffen, Messer und Sprengsätzen bewaffnet, drang der ehemalige Schüler in die Schule ein. Nachdem er bereits auf dem Schulhof um sich geschossen hatte, zündete er im Flur des Schulgebäudes mehrere Rauchgasbomben und verschanzte sich in einem Raum. Gemäß verschiedener Medienberichte hat sich der Schütze dort wohl selbst gerichtet. Die Leiche konnte jedoch bis zum Nachmittag nicht abtransportiert werden, da erst noch Sprengsätze entschärft werden mußten.

Der Täter wird stigmatisiert, gesellschaftliche Ursachen werden ausgeblendet

Mitschüler und Lehrer bescheinigten dem Täter eine angebliche Nähe zum “Satanskult”. Weiterhin wird berichtet, er sei meist “schwarz gekleidet” und ein “Einzelgänger und Sonderling” gewesen. Auf diesem Wege wird die gesamte Schuld für diese Tat auf den Täter abgewälzt, gesellschaftliche Ursachen dürfen - wie auch bei den Amokläufen von Littleton und Erfurt - nicht thematisiert werden. Es könnte ja sonst Kritik an unserer ach so schönen Gesellschaft oder an unserem Bildungssystem geübt werden, die zahlreiche Politiker in Erklärungsnöte bringen könnte. Es ist ja so viel einfacher, das Ereignis als Tat eines “Sonderlings” abzuhaken, diesem vielleicht noch den einen oder anderen “Dachschaden” anzuhängen und wieder zur Tagesordnung überzugehen.

Der Abschiedsbrief entlarvt Heuchler

Mittlerweile wurde ein Abschiedbrief gefunden, den der Täter im Internet veröffentlicht haben soll. Darin heißt es unter anderem:

Das einzigste, was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe, war, dass ich ein Verlierer bin.

Ich verabscheue Menschen.

Und nach einer Entschuldigung schließlich:

Ich bin weg…

Das klingt so gar nicht nach der “Bestie”, zu der die Medien den Täter stilisiert sehen wollen. Eher entsteht das Gesamtbild eines Außenseiters, der Mitschülern und Lehrern offenbar bestenfalls als persönlicher Fußabtreter diente und sich so in die Rolle des “Verlierers” gefügt hat. Möglicherweise hatte er auch schlechte Zensuren, so dass es ihm nicht möglich war, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Der Satz “Ich verabscheue Menschen” ist allerdings korrekturbedürftig. Es müßte heissen: “Ich verabscheue all jene Menschen, die so sind wie die, welche aus mir gemacht haben, was ich heute bin.” Die schwarze Kleidung und die angebliche Nähe zu einem “Satanskult” deuten eher darauf hin, dass er sich in Szenen begeben hat, die selbst als Randgruppen gelten, aber im Gegensatz zur oberflächlichen Sonnenbank- und Bussi-Gesellschaft sehr tolerant sind und erst einmal jeden so respektieren wie er ist. Beispielsweise könnten das Szenen sein, die sich mit Heavy Metal, Gothic, Dark Wave, Mittelalter oder Rollenspielen befassen, also vorrangig die “schwarzen” Szenen. Schwarze Kleidung ist dort üblich und lediglich ein modischer Aspekt. Auch die teils brachial klingende Musik, Cover und Shirts mit zerfetzten Leibern sowie Accessoires wie Pentagramme, umgedrehte Kreuze, Thorshammer und ähnliches haben meist nichts mit Satanismus zu tun, sondern mit Provokation und Protest gegen die Verlogenheit der Gesellschaft, beispielsweise auch gegen jegliche Religion. Zwar gibt es in diesen Szenen vereinzelt Satanisten, aber diese Leute sind meist schon vorher so und es hat nichts mit der jeweiligen Szene zu tun.

Wenn nun alle ach so betroffen tun und auf den Täter zeigen, sollten sie beachten, dass gleichzeitig mindestens drei Finger auf sie selbst zeigen. Schulministerin Barbara Sommer (CDU) äußert ach so fassungslos: “Wir stehen unter dem Eindruck eines schrecklichen Amoklaufs.” Es gelte, “Außenseitertum stärker in den Blick zu nehmen”. Entschuldigung, Frau Sommer, aber wer macht denn die Außenseiter zu Außenseitern? Machen sie das selbst? Oder sind es nicht vielmehr all jene Mitschüler, die mangels Erziehung meinen, sie hätten einen Freibrief dazu, andere zu schikanieren und auszugrenzen? Ist es nicht auch ein Versagen der Lehrer, dass sie diesen Ausgrenzungserscheinungen nicht angemessen begegnen?

Innenminister Ingo Wolf (FDP) meinte:

Die furchtbare Tat zeigt, dass wir mehr gegen Gewalt in unserer Gesellschaft unternehmen müssen. Es ist notwendig, frühzeitig die Anzeichen für aufkeimende Gewalt zu erkennen, um eine Eskalation zu vermeiden.

Sorry, Herr Wolf, aber die Gewalt ist immer nur ein Zeichen für andere Missstände und Unzufriedenheiten, welche in den Jugendlichen keimen. Erst bei Gewalt einzugreifen ist daher so sinnig wie zunächst darauf zu warten, dass jemand über Bord geht, um ihm dann einen Rettungsring zuzuwerfen oder “Mann über Bord!” zu rufen. Nicht nur die Gewalt ist es, die bekämpft werden muss, sondern die Ursachen, welche dazu führen, dass Jugendliche solche Gewaltexzesse gegen sich selbst und andere begehen.

Die Ursachen liegen tiefer und vor allem in der Gesellschaft

Wir haben die Tat und die Aussagen des Täters aus dem Abschiedsbrief. Daraus läßt sich vieles erschließen, was wirklich ursächlich war für sein Handeln. Da wäre zum Beispiel der Punkt, dass ihm wohl nur immer wieder von allen möglichen Leute vermittelt worden war, ein Verlierer zu sein. Dies kann einerseits von Mitschülern und Lehrern ausgehen, andererseits aber auch von den Medien, die immer höhere Anforderungen an den Einzelnen stellen, was er schaffen und besitzen muss, damit er “dazu gehört”. Seien es Handy, MP3-Player, DigiCam, Spielkonsolen und Markenklamotten oder später Führerscheine und Roller oder Auto, die Anforderungen werden immer größer. Ursache sind all jene verantwortungslosen Paare, in denen beide berufstätig sind und sich nach der Schule niemand um die Kinder kümmert. Das “Familienleben” findet in solchen Haushalten in erster Linie zwischen Abendessen und TV-Soap statt. Ihr schlechtes Gewissen beruhigen solche Eltern dadurch, dass sie ihren Kinder materiell jeden noch so überflüssigen und unsinnigen Wunsch erfüllen. Dafür gibt es auch schon einen passenden Begriff: Verwöhn- Verwahrlosung. Da gerade Jugendliche für die Lügen und falschen Vorbilder der Werbeindustrie empfänglich sind, findet die Definition der Persönlichkeit und der Position in der Gruppe nicht mehr über die Eigenschaften der Person statt, sondern darüber, was eine Person besitzt. Ganz nach dem Motto “Du bist, was Du hast” oder “Hast Du was, bist Du was”.

Es stellt sich die Frage, wer da mehr gestört war: der Täter oder seine Mitschüler und Lehrer. Fakt ist nämlich, dass sich die westliche Welt schon lange in einem Werte-Vakuum befindet und dieses Vakum derzeit alleine mit Konsum, Luxus und Reichtum gefüllt wird. Gesellschaftlicher Zusammenhalt, grundlegende Werte im zwischenmenschlichen Bereich, auf die sich alle verlassen können und ähnliche Dinge sind in der westlichen Welt nicht mehr existent. Sonst gäbe es nicht die überall anzutreffende Verrohung, welche einerseits auf dem Ansteigen von Aggression beruht, aber auch zu einem nicht unerheblichen Teil auf einem eklatanten Mangel an Empathie.

Das Brodeln im Innern

Es ist bedauerlich, wie alle Instanzen - Familie, Schule und soziales Umfeld - in diesem Fall erneut einfach nur ebenso massiv versagt haben wie seinerzeit in Erfurt. Denn es dauert für gewöhnlich Monte bis Jahre, ehe jemand sich in die Richtung entwickelt, dass er Hass auf alles und jeden entwickelt. Bis jemand dann noch den Schritt in Richtung suizidaler Gedanken bis hin zu einem Amoklauf gegangen ist, können erneut viele Monate vergehen. Niemand kann sicher belegen, wie lange es in dem Täter von Emsdetten schon brodelte. Vor allem weiß niemand, in wie vielen Menschen bunesweit es ebenso brodelt, wann diese wie Vulkane ausbrechen und entweder Selbstmord oder einen Amoklauf begehen. Bei 11.000 bis 12.000 Toten durch Suizid, einer hohen Dunkelziffer und 100.000 bis 150.000 ernsthaften Suizidversuchen sollte man aber langsamauf den Gedanken kommen, dass in unserer Gesellschaft vieles nicht (mehr) stimmt: die soziale Balance ist zerstört, Leistung wird nicht mehr angemessen entlohnt und nicht zuletzt wurde das Projekt “Chancengleichheit” offenbar von allen Parteien aufgegeben. Während einerseits das soziale Netz ausgedünnt wird, werden multinationalen Konzernen Milliarden als Subventionen und Steuergeschenken in den Rachen geworfen. Diese Milliarden landen wiederum fast ausschließlich in den Händen einiger weniger Großaktionäre, die auf diese Einkünfte kaum noch Einkommensteuern und Sozialabgaben zahlen müssen. Die weit verbreitete und kaum bekämpfte Korruption zwischen Politik und Wirtschaft tut ihr übriges dazu, dass die Menschen immer häufiger das Gefühl haben, dass es in unserer Gesellschaft massive Gerechtigkeitsdefizite gibt und wirtschaftlicher Erfolg immer mehr davon abhängt, aus welchem Stall man kommt und welche einflußreichen Köpfe man in Politik und Wirtschaft kennt. Nicht zuletzt werden Kontrollen, Überwachung und Strafen für Klein- und Kleinst-Delikte immer weiter erhöht, um den geschröpften “Pöbel” weiter im Zaum zu halten, während man ihm mit jeder Reform ein Stück mehr von seinem Brot wegnimmt.

Lösungsansätze

Der Zustand des Bildungssystems in Deutschland ist bekanntermaßen katastrophal. Neben der fachlichen Mängel treten auch immer öfter Mängel bei den “weichen Faktoren” ans Tageslicht. Zwar werden Hochbegabte gefördert, ebenso wichtig wäre es aber auch, bei Problemfällen eine effektive Förderung vorzunehmen. Weiterhin müßten familienpolitisch die Weichen neu gestellt werden. Wenn es Usus werden soll, dass beide Elternteil arbeiten, dann bleibt nichts anderes übrig, als dass Kindergärten, Vorschulen, Schulen und Hochschulen auch Aufgaben übernehmen müssen, die früher von den Familien bewerkstelligt wurden. So wäre es sicherlich sinnvoll, wenn Schulabgänger einen Coach oder Fallmanager an die Seite gestellt bekämen, der sie von der Bewerbung bis zum Ausbildungsplatz und das Ende der Ausbildung begleitet. Denn gerade an diesem Punkt fallen Kinder, insbesondere aus der Unterschicht, oft in ein schwarzes Loch: mit dem ende der Schule zieht sich der Staat zurück, während die Eltern die Kinder oftmals im Stich lassen mit Berufswahl, Berufsvorbereitung und Berufseinstieg. Zudem gibt es in der Unterschicht auch genügend Eltern, die ihre Kinder neben dem Kindergeld nur als Last betrachten und meinen, dass sie nach dem Ende der Schule oder der Vollendung des 18. Lebensjahres keine Verantwortung mehr träfe. Hier müssen die Jugendlichen auch in ihrer Position gegenüber den Eltern gestärkt werden, damit sie diese im Zweifelsfall zumindest Unterhalt verklagen können, sofern es etwas zu holen gibt.

Am wichtigsten halte ich jedoch den Punkt, dass wir wieder immaterielle Werte für unsere Gesellschaft entwickeln und dem Einzelnen wieder einen Sinn und eine Perspektive für sein Leben geben können. Machen wir also Schluß mit der falschen Rücksicht auf die Mimosen der Wirtschaft und führen wir eine Ausbildungsplatzabgabe für all jene Betriebe ein, die nicht oder zu wenig ausbilden. Da die Interessenverbände der Wirtschaft auch nicht müde werden zu verkünden, dass man in Zukunft Fachkräftemangel befürchte, würden sie uns eines Tages dafür dankbar sein, dass man sie zu ihrem Glück gezwungen hat. Man sollte ohnehin festlegen, dass jeder Bürger jederzeit Zugang zu allen Bildungsmöglichkeiten haben sollte. Es ist wahnwitzig, wenn Arbeitnehmer eines “alten” Berufs wie damals der Medienvorlagenhersteller einfach in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, anstatt sie neu auszubilden. Eine Ausbildung dauert 3 Jahre und auch ein Azubi mit 30-40 Jahren kann danach immer noch um die 15-20 Jahre arbeiten. In den Personalabteilungen herrscht jedoch leider Jugendwahn und Idiotie vor.

Dies sind nur einige Aspekte und Anregungen zur Behebung herrschender Missstände. Wer weitere Vorschläge hat, kann diese gerne zwecks Veröffentlichung an die Adresse perspektive2010 ‘ät’ web d0t de senden.

PS: Dieser Artikel wurde vor der Veröffentlichung des Abschiedsbriefs als Entwurf gespeichert. Wundern sie sich also nicht, wenn einige Punkte noch als Vermutung geführt werden, die mit dem Abschiedsbrief inzwischen als bestätigt betrachtet werden können.

6 Kommentare zu “Emsdetten: Amoklauf in der Geschwister- Scholl- Schule”

  1. The Alienated Observer

    Hintergrund…

    CDU-Mann Schünemann zum Thema Amok
    Bei Amokläufern sei immer wieder der gleiche Hintergrund festzustellen, nämlich “dass sie Killerspiele gespielt haben.”
    Herr Schünemann sollte sich vielleicht einmal Bowling for Columbine von Michael M…

  2. Perspektive 2010 » Blog Archive » Stiller Amoklauf in Berlin

    [...] Was war die aufregung doch groß als kürzlich der Emsdettener Sebastian B. aka ResistantX an seiner ehemaligen Schule Amok lief und dabei über 30 Personen verletzte. Am Ende tötete er sich selbst durch einen Schuss ins Gesicht. Anschließend entbrannte eine teilweise schon nur noch als hysterisch zu bezeichnende Diskussion um so genannte Killerspiele wie Counter Strike, Ausgrenzung und Mobbing an Schulen. Unvergessen auch die verzweifelten Zensurversuche der Polizei, die Sebastians Abschiedsbrief, sein Blog und andere Spuren von ihm im Netz am liebsten komplett getilgt hätte. [...]

  3. Perspektive 2010 » Blog Archive » Gesellschaftliche Verrohung

    [...] Es scheint so, als habe man aus den Amokläufen von Erfurt und Emsdetten nichts gelernt. So als gäbe es keine zunehmende Gewalt und Kriminalität unter den Jugendlichen und Prekarisierten. Als würde man sich auch weiterhin dagegen verweigern, die konstant hohe Zahl der Selbstmörder in Deutschland endlich als das zu erkennen, was sie ist: eine gewalttätige, blutige und exzessive Kritik an einer immer roheren, gnadenloseren Gesellschaft, wo der Einzelne nicht mehr zählt: Friss oder stirb, fressen oder gefressen werden. Schöne neue Welt. [...]

  4. Perspektive 2010 » Blog Archive » Zitat des Tages

    [...] Dieses Zitat habe im Usenet gefunden. Ich denke, es spiegelt sehr schön wieder, wie immer größere Teile der Jugend und generell der Menschen mittlerweile denken und fühlen. Es ist Endzeit. Endzeit des Kapitalismus, der nicht gesiegt hat, sondern nur übrig geblieben ist. Der nun die Menschen weltweit quält und ihre Seelen tötet. Solche Sätze schreiben Menschen, die mit der Menschheit in jeglicher Hinsicht fertig sind. Deren Leben und Lebensziele vom affigen, kapitalistischen Gesellschaftssystem der Menschen zerstört wurden. Menschen, die alleine Hass noch als einzige Emotion in sich spüren. Davon aber umso mehr. Menschen, die morgen zum Amokläufer werden oder aus purem Hass heraus andere abstechen könnten. Menschen, die dabei selbst den eigenen Tod in Kauf nehmen, weil sie innerlich schon tot sind. Für die es keinen Unterschied macht, ob sie noch auf der Erde umherlaufen oder unter ihr verrotten. Die Mörder von morgen, ermordet vom Kapitalismus und einer kranken Gesellschaft. Wer ist Täter, wer ist Opfer? [...]

  5. Perspektive 2010 » Blog Archive » Aufruf: Wir dürfen unsere Jugend nicht im Stich lassen!

    [...] möchte heute von einem Ereignis berichten, das ich schon vor dem Amoklauf von Emsdetten erlebt habe, aber damals keine Zeit zum Schreiben fand. Wie bekannt ist, litt Sebastian B. aka [...]

  6. Perspektive 2010 » Blog Archive » Aus struktureller Gewalt wird konkrete Gewalt

    [...] Andere Menschen explodieren eher. Sei es der Amokläufer von Erfurt oder sein Nachfolger in Emsdetten, sie ertragen den Druck über einen gewissen Zeitraum offenbar ruhig und unbeeindruckt, bevor [...]


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