Reizthema: Walkman-Handies
Wenn mich eine technische Entwicklung in der letzten Zeit total angenervt hat, dann sind das so genannten Walkman Handies, beispielsweise von Sony Ericsson, und vor allem deren hirnfreie Nutzer. Ich erinnere mich noch an meine Jugend, als es ein Aufreger war, wenn man an öffentlichen Plätzen und vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln den Walkman oder Discman zu laut eingestellt hatte. Meist mußte man sich diverse sehr eindeutige Aufforderungen von Sitznachbarn und - damals gab es sie noch - Schaffnern anhören, dass man seine Musik doch leiser stellen solle.
Heute könnte man froh darüber sein, würde man lediglich durch ein wenig Geplärre aus den Kopfhörern eines zu laut eingestellten Walkmans belästigt. Nein, seit es diese vermaledeiten Walkman-Handies gibt, laufen überall Jüngelchen und Grüppchen solcher Jüngelchen mit Walkman-Handy herum und terrorisieren die Umwelt mit ihrer nervigen Affenmusik, vor allem mit dümmlichem HipHop-Gestammel. Der Sound dieser ach so tollen Walkman-Handies ist ungefähr damit vergleichbar als würde man einem äußerst primitiven Taschenradio eine Blechdose als “Verstärker” vor den Lautsprecher halten. Kurzum, der Sound ist megaschrottig und die von der Zielgruppe abgespielte Affenmusik verstärkt diesen Effekt noch. Auf jeden Fall ist das Geplärre dieser Möchtegern-Jukeboxen so nervtötend, dass man erst einmal selbst die Kopfhörer seines Discman oder MP3-Players einsetzen und etwas lauter aufdrehen muss.
Es wäre äußerst sinnvoll, wenn die Hersteller dieser nervigen Geräte es unterbinden würden, dass Musik ohne Kopfhörer laut wiedergegeben werden kann. Dazu würde es ausreichen, einen eigens dazu patentierten Anschluss zu verwenden, so dass Dritthersteller keine Lautsprecher als Zubehör anbieten können, ohne gegen das Patent zu verstoßen.
Interessanterweise sind es immer die gleichen Leute, die ihre Umgebung mit dem HipHop-Lärm aus dem Walkman-Handy belästigen: Irgendwelche möchtegern-coolen Jüngelchen, meist türkischer Abstammung, oftmals mit alberner Stinktier-Frisur (dunkle Haare mit blondierten Spitzen) und in der Regel mehr oder weniger stark dumm und asozial. So verwundert es auch nicht, dass meist HipHop aus deren Handies plärrt, handelt es sich dabei doch primär um den Lobgesang der Dummen, Asozialen und Kriminellen auf sich selbst. Ausreichend Hirn um nachzuvollziehen, dass sich Dritte von ihrem Geplärre belästigt fühlen könnten, bringen sie jedenfalls nicht mit. Daher die Alternative zum technischen Kopfhörerzwang: ein Intelligenztest vor dem Kauf ![]()


am 25. November 2006 um 19:34:46 Uhr.
[...] Ich habe bereits in einem anderen Beitrag HipHop als den Lobgesang der Dummen, Asozialen und Kriminellen auf sich selbst bezeichnet. Damit meinte ich natürlich nicht jene kulturelle Entwicklung in den afroamerikanischen Ghettos von New York und anderen Großstädten, die vor allem soziale Ungerechtigkeiten der farbigen Bevölkerung thematisierte, sondern das, was heute in der westlichen Welt als “Hip-Hop-Szene” definiert wird. Ich zitiere aus einem Wikipedia-Artikel: [...]