Sinn und Unsinn von guten Vorsätzen
Just zum Jahreswechsel ist es wieder schick, gute Vorsätze für das nächste Jahr zu fassen. Ich halte davon relativ wenig, da man prinzipiell an 365 Tagen im Jahr sein Leben ändern kann. Warum man dazu unbedingt bis Silvester warten sollte, will sich mir nicht erschließen, denn es gilt:
Korrigiere einen Fehler, wenn Du merkst, dass Du einen machst.
Alles andere ist das gleiche Spiel wie der Geschenkewahn an Weihnachten: Obwohl man sich auch an den restlichen 364 Tagen im Jahr was schenken oder Zeit zusammen verbringen kann, wird dies auf 3 Tage im Dezember aufgeschoben, die meist in reinsten Stress ausarten und mit rituellem Unfug überladen sind.
Nichtsdestotrotz wünsche ich meinen Lesern einen schönen Silvesterabend und ein möglichst katerfreies Erwachen
Und sollten Sie doch gute Vorsätze fassen, setzen Sie diese nicht zu hoch an – dann wird es mit dem Durchhalten leichter und Verstöße wirken nicht so demotivierend.

