SPIEGEL Online und das Novo-Virus

Ich hatte bereits über den “Qualitätsjournalismus” bei BILD SPIEGEL Online berichtet und erst gestern fragte ich mich wieder, ob in der Redaktion von SPIEGEL Online mittlerweile die Praktikanten die Inhalte erstellen und die Qualitätssicherung nach China verlagert wurde. Oder ob die Redaktion selbst vom nicht existierenden “Novo-Virus” befallen ist. Quelle ist eine Meldung des Robert-Koch-Instituts, nach der sich das Noro-Virus in Deutschland derzeit stark ausbreitet und eine Epidemie zu befürchten ist. Dieses Virus führt zu Durchfällen und Erbrechen, klingt aber meist innerhalb weniger Tage ab. Und das machte SPIEGEL Online in einem Video-Beitrag daraus:

SPIEGEL Online Novo-Virus statt Noro-Virus

Man mag den Redakteuren zwar zugute halten, dass die interviewten Wissenschaftler und Ärzte ein wenig nuschelten, aber mindestens in einem Fall war eindeutig “Noro-Virus” zu erkennen und kein Novo-Virus. Das macht bei SPIEGEL Online aber nichts:

SPIEGEL Online Novo-Virus statt Noro-Virus

Vorsicht: In der Redaktion von SPIEGEL Online grassiert offenbar das bislang unbekannte “Novo-Virus”, das auf die Ohren und / oder aufs Hirn schlägt!

Sollte SPIEGEL Online noch einen Redakteur oder Qualitätsmanager benötigen, der in der Lage ist, ein Thema zu verstehen und möglicherweise unbekannte Begriffe in Google oder Wikipedia einzutippen, könnte ich mich ab 80.000 Euro / Jahr plus Porsche und paar Prostituierten mit dem Job anfreunden. Alternativ könnte man den Redakteuren auch den MP3-Player wegnehmen, dann klappt’s irgendwann auch wieder mit dem Hören…

Ein Kommentar zu “SPIEGEL Online und das Novo-Virus”

  1. Perspektive 2010 » Blog Archive » Tschüs, SPIEGEL!

    [...] lange war der Verfall des Magazins DER SPIEGEL zu beobachten. Qualitäts- Journalismus wurde immer seltener und so [...]


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