Zunahme der Jugendgewalt in Berlin
Ich hatte bereits über den Gewaltexzess des Intensivtäters Erdinc H. (17)Â zu Karneval in Köln berichtet, der einen 43-jährigen Familienvater vor den Augen von dessen Kindern erst ins Koma prügelte und dann ausraubte. Doch nicht nur Köln hat das Problem zunehmender Jugendgewalt, sondern praktisch alle deutschen Großstädte, darunter auch Berlin. Laut einem Bericht des Berliner Landeskriminalamtes werden die Jugendlichen immer brutaler, greifen immer öfter zu Waffen und – man staune – werden von den Richtern immer häufiger laufen gelassen. Und ein weiterer Aspekt ist auffällig: mehr als 80 Prozent der Täter sind nichtdeutscher Herkunft:
Wie es in dem LKA-Bericht weiter heißt, hat der Anteil an nichtdeutschen Tatverdächtigen weiter zugenommen. Der Anteil der deutschen Täter liegt in vielen Bezirken der Stadt nur noch bei 15 oder 20 Prozent.
(…)
„Nichtdeutsche oder Deutsche nichtdeutscher Herkunft“ machen 82,3 Prozent der Täter aus, heißt es in dem Bericht. In der Direktion 3 (Mitte) sind 85 Prozent der Täter nichtdeutscher Herkunft. Die für Neukölln zuständige Direktion 5, die auch für Friedrichshain zuständig ist, kommt auf 71,6 Prozent. Unter den Vielfachtätern stellen Ausländer dort fast schon 100 Prozent: In der Direktion 5 haben nur drei von 130 Intensivtätern nach Angaben eines Ermittlers einen deutschen Namen.
Da muss man sich doch einmal fragen, was in den Familien dieser Jugendlichen vor sich geht. Gibt es da keine Erziehung? Interessiert es dort nicht, wenn die Kinder fast täglich von der Polizei nach Hause gebracht werden? Betrachtet man dort die Post von Polizei und Gerichten vielleicht gar als besondere Auszeichnung? Oder sind die Eltern so auf das Erwirtschaften des Geldes für das Häuschen in der Heimat fixiert, dass sie ihre Kinder einfach zu Lasten unserer Gesellschaft verwahrlosen lassen? Produzieren die falschen, kriminellen und gewaltverherrlichenden Vorbilder der HipHop-Szene diese extreme Jugendgewalt? Könnte dahinter vielleicht sogar türkischer Rassismus gegen die Deutschen stecken?
Ich denke, der Brandenburger Generalstaatsanwalt Erardo Rautenberg hat Recht, wenn er meint, dass wir Erziehungsrichter brauchen. Diese Richter könnten nicht nur das Vorgehen bei Eltern, die ihre Kinder verwahrlosen lassen, beschleunigen, sondern sich eben auch solche jugendlichen Gewalttäter vorknöpfen, sie notfalls aus ihren Familien holen und in Erziehungsheimen unterbringen:
Aber ich bin davon überzeugt, dass es bedeutend kürzere Wege geben muss, um verantwortungslosen Eltern ihre Kinder zu entziehen. Denn sie missachten nicht nur die Menschenwürde ihrer Kinder, sondern produzieren auch Kriminelle. Das ist keine Hypothese, sondern eine Binsenweisheit, die durch die Population unserer Strafvollzugsanstalten belegt wird, in der der Anteil von Menschen überwiegt, die in ihrer Kindheit oder Jugend vernachlässigt worden sind – wobei die Gewalt- und Sexualtäter unter ihnen als junge Menschen vielfach selbst Opfer derartiger Straftaten waren.
Dem ist nichts hinzuzufügen.

