Geistesgestörte Christen gegen Bravo

Vielleicht ist manchem auf Websites mit Werbung folgende Werbeanzeige aufgefallen:

Aktion Kinder in Gefahr Bravo

Nun, die Jugendzeitschrift Bravo ist schon vielen Eltern ein Dorn im Auge gewesen, da sie sich mit Themen beschäftigt, die Eltern lieber nicht mit ihren Kindern besprechen würden oder am liebsten ganz von ihnen fernhalten wollen, z.B. Sexualität. So heißt es denn auch auf der Website von Stoppt endlich Bravo! – Aktion Kinder in Gefahr:

  • Jede Woche werden ein Junge und ein Mädchen splitternackt abgebildet, die dabei über ihre Sexualabenteuer berichten. So gut, wie in jeder Ausgabe werden Jugendliche beim Geschlechtsverkehr gezeigt.
  • In jeder Ausgabe gibt es Berichte über Themen wie „Kamasutra“, „Erotische Ausstrahlung“, „Oralsex“ usw. usf., natürlich mit den dazugehörigen Erotik- und Nacktfotos, abgesehen von sexuellen Perversionen, wie beispielsweise Fesseln und Sadomasochismus.
  • Bizarres wird als „cool“ und „toll“ dargestellt, wie beispielsweise die „Rock-Party“ der Punk-Gruppe „Tokio Hotel“, die zu einer Zerstörungsorgie wurde.

Der Himmel wird uns und den Jugendlichen auf den Kopf fallen! Jungen und Mädchen – auch noch splitternackt! Wie kann das nur sein? Kamen die nicht schon im Strampelanzug zur Welt? Im Übrigen werden Fragen von Kindern und Jugendlichen zum Thema Sexualität und Erotik besprochen, d.h. die Jugendlichen haben von sich aus ein aktives Interesse an diesen Themen, die von ihren Eltern wegen Scham oder christlicher Verbohrtheit nicht offen im Kreis der Familie besprochen werden. Soll man ihnen nun auch noch die letzten Informationsquellen zu diesen Themen nehmen, damit wir noch mehr Teenie-Mütter und HIV-Infektionen unter Jugendlichen bekommen? Hach ja, Rock und Metal sind ja sowieso böse wegen Alkohol und Sex und so weiter. Und Hundert Meter unter der Erde beginnt die Hölle, oder?

Hinter dieser saudummen Aktion stehen natürlich Leute, die sich als “Christen” bezeichnen, konkret ein Verein namens Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur e.V. (DVCK). Und da beschwer sich noch einmal jemand über radikale Moslems. Vielleicht sollten sich die christlichen Schwachmaten vom DVCK mit radikalen Moslems verbünden. Dann können sie zusammen ihre Kinder, insbesondere die Mädchen, mit Kopftüchern und anderen Vermummungen versehen, damit sie keine erotischen oder sexuellen Gedanken bekommen bzw. provozieren. Und sie könnten ihre Kinder mit Verweis auf Heilige Schriften körperlich züchtigen und sie weiter jeden Sonntag mit christlichem Scheissdreck indoktrinieren, der aus ihnen lebensuntaugliche seelische Wracks macht.

Ich fordere jetzt auch mal was:
Nehmt solchen dümmlichen, lebensfernen Christenfaschisten die Kinder weg! Die führen sich ja auf wie die christliche Version der Taliban und haben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit negativen Einfluß auf ihre Kinder. Und genau diese Kinder gehören vor irren Eltern durch das Jugendamt geschützt, denn die Eltern ignorieren das grundgesetzliche Recht ihrer Kinder auf Religionsfreiheit in dem Sinne, dass es auch Freiheit von Religion bedeuten kann.

Das Netzwerk des DVCK spricht auch Bände. Darunter ist eine Deutsche Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP). Da holen sich erzkonservative Vollpfosten einen auf ihr Eigenheim runter und nennen das dann Tradition und Familie, obwohl es ihnen primär ums Privateigentum geht, das weder in der Bibel und schon gar nicht in den dort enthaltenen Reden ihres gescheiterten Erlösers Jesus besonders geschützt wird, im Gegenteil: Heute wäre Jesus ein Sozialist.

Man sollte solchen christlichen Extremisten die Stirn bieten und ihren Kindern Veranstaltungen der Brights Deutschland empfehlen, damit sie nicht zu sehr Schaden nehmen. Ansonsten ist diese Aktion mal wieder an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, was aber für Aktionen von solchen evangelikalen und angeblich wiedergeborenen “Christen” üblich ist.

Ich habe einen letzten tollen Tipp für solche Christenfaschisten: Geht sterben, Euer Schöpfer erwartet Euch! :mrgreen:

PS: Für Christenfaschisten gilt das Gleiche wie für andere Religionen, die versuchen wollen, mir und anderen ihren Glauben und / oder ihre faschistische “Kultur” aufzuzwängen: Dann werde ich meine grundgesetzlich zugesicherte Religionsfreiheit im Zweifelsfall auch mit Gewalt schützen – ohne Rücksicht auf Verluste.

Ein Kommentar zu “Geistesgestörte Christen gegen Bravo”

  1. Kinder in Gefahr! « The Gay Dissenter

    [...] Es gibt unzählige Gründe kein Freund der BRAVO und ihrer Macher zu sein. Aber es sind die nackten Jungs und Mädels, die hin und wieder in dem Blättchen abgebildet sind, die den DVCK zum geistigen Amoklauf veranlassen. Hierzu gibt es einen ebenso drastisch wie treffend formulierten Beitrag auf Perspektive 2010. [...]


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