Muhammad Yunus: Ein neoliberaler Zinswucherer mit Friedensnobelpreis

Muhammad Yunus bekam 2006 den Friedensnobelpreis für seine Grameen Bank, die Mikrokredite mit Wucherzinsen an Arme in Bangladesch vergibt. An der Armut und der Situation der Armen an sich ändern seine Mikrokredite hingegen nichts. Was sie erwirtschaften, fließt zum größten Teil in Zinszahlungen an Yunus’ Bank und über diese als Renditen an die globalen Kapitalmärkte. Kritischere Beobachter würden ihn daher vielleicht eher als Ganoven, Wucher-Bankier oder Verbrecher gegen die Ärmsten der Armen bezeichnen. Denn er betreibt mit seiner Grameen Bank eine massive Umverteilung von unten nach oben, nimmt den Ärmsten selbst das wenige, was sie noch haben, um es an den Kapitalmärkten in Form von Rendite zu verteilen.

Nun ist auch bei Telepolis ein Artikel erschienen, der den neoliberalen Wucher-Bankier unter die kritische Lupe nimmt:

Zwar ermöglichen Mikrokreditbanken den Armen, was andere Banken ihnen versagen, jedoch zu horrenden Zinsraten von 20, 30 oder in machen Fällen sogar 40%. Der Grameen-Konzern, zu dem noch eine Menge Tochterunternehmen wie Grameen Phone gehört, schlägt somit Kapital aus der Situation der Armen. Von dem Wenigen, was mit Hilfe eines Kleinkredits erwirtschaftet werden kann, fließt ein Großteil zurück an die Bank. Dieser Profit wird nicht, oder nur teilweise, in die Verminderung der Armutssituation, beispielsweise durch Schulbau, rückinvestiert. Der Mikrokredit gehört somit zu den rentabelsten Geschäften in einem Land voller Armut.

Yunus schlägt somit selbst aus Armut noch Rendite, indem er die Armen mit Schulden an die Kette legt und sich mittels Zins den größten Teil von deren Wertschöpfung sichert. Er ist daher kein Wohltäter oder verdienter Träger des Friedensnobelpreises, sondern schlicht ein menschenverachtendes, ausbeuterisches Kapitalistenschwein der neoliberalen Schule:

Obwohl es doch die Idee war, die Ausbeutung durch Geldverleiher einzudämmen, ist die Ausbeutung tatsächlich durch die neo-institutionellen Mechanismen des Mikrofinanzwesens gestärkt worden. Die Zinssätze sind tatsächlich gesunken, aber die Banken verlangen weiterhin hohe Zinsen auf Kredite an die Selbsthilfegruppen (ungefähr 11%), die dann wiederum zu 24% – 36% weiter verleihen, um Profit zu machen. Es ist schockierend, aber so beuten die Armen andere Arme durch hohe Zinssätze aus. Ironischerweise ist der ausbeuterische Geldverleiher durch eine Armee von Geldverleihern ersetzt worden. Durch Zinssätze, die die Rückzahlungsfähigkeit der Armen übersteigen, ist eine Schuldenfalle gelegt worden.

Muhammad Yunus hat so vor allem eines erreicht: Der fette Kapitalist als Feindbild wurde von ihm durch diese Selbsthilfegruppen ersetzt. Damit sind es die Armen selbst, die einander knechten und unterdrücken, während Yunus und seine Bank die Wertschöpfung der Menschen absaugen. Wie meinte Muhammad Yunus doch:

Ich sah, dass die Leute hart arbeiteten, aber trotzdem blieben sie arm. Warum? Sie sagten mir, es läge daran, dass sie kein Kapital hätten. Um also Materialien zur Herstellung einfacher Möbel zu erstehen oder Zutaten für das Essen, das sie an der Straße kochten und verkauften, mussten sie sich Geld leihen: entweder bei jenen Menschen, die ihnen die Rohstoffe zur Verfügung stellten und sie dann gleich auch für die fertigen Produkte bezahlten, oder beim Geldverleiher, der horrende Zinsen verlangte. So oder so – ihnen selber blieb am Ende eines langen Arbeitstages kaum etwas übrig.

Und da kam Yunus wahrscheinlich die Idee, dass ja auch er die Menschen mit Zinswucher ausbeuten und die Profite an den weltweiten Kapitalmärkten ausschütten könnte, damit die Kapitalisten selbst von der Armut in der Dritten Welt noch profitieren. Yunus und die Grameen Bank sind damit keinen Deut besser als die Geier-Fonds der Finanzbranche, z.B. dem Vulture Fonds, die Schuldtitel armer Länder inklusive möglichen Schuldenerlasse aufkaufen, aber von den betroffenen Ländern dann wieder die volle Summe eintreiben wollen. Solche Varianten der Armutsbekämpfung und Entwicklungshilfe dienen vor allem den fetten, Zigarre rauchenden Großkapitalisten des Westens und insbesondere der USA, die mit dem Kapitalismus für sich die Möglichkeit geschaffen haben, die ganze Welt mit Schulden und Zinsen unterdrücken und ausbeuten zu können.

Attac erkannte das ganovenhafte Treiben von Muhammad Yunus schon früh:

Das Verfahren erlaube den Rückzug der betreffenden Staaten aus den letzten Programmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen ihrer armen Bewohner. Den Mittellosen nur den Weg in die Verschuldung übrig zu lassen, um mit letzter Kraft Kredite zurück zu zahlen und trotzdem arm zu bleiben, sei ein sicheres Rezept zur Verfestigung der Verhältnisse, die die Armen in Armut gebracht haben und dort halten. Letztendlich gehe es nicht um ein Ende der Armut, sondern um ein verbessertes Armutsmanagement.

Die Autorin Stefanie Kron sprach schon 2004 davon, dass die Praxis des Mikrofinanzwesens keineswegs als ein fortschrittliches Instrument der Armutsbekämpfung gelten könne, sondern eher als ein neoliberales Erschließungsprogramm für letzte Produktivitäts- und damit Zinspotenziale in der 3. Welt verstanden werden müsste.

Herr Yunus, ich halte Sie für ein scheinheiliges, neoliberales Arschloch. Und das Gremium der Nobelstiftung für blind und inkompetent.

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