Auch die Redaktion von n-tv.de schon in China?

Kürzlich berichtete ich über die sinkende sprachliche Qualität bei SPIEGEL Online. Ich meine damit nicht einmal das sprachliche Niveau, sondern grobe Patzer in der sprachlichen Logik, für die sich wohl selbst mancher Schüler der Sekundarstufe I in Grund und Boden schämen würde. Allerdings greift diese sprachliche Schlamperei schon seit langem in zahlreichen Medien um sich. Hier aktuell ein Beispiel von n-tv.de aus einem Artikel über “Geruchswarte für Gullydeckel” in Hamburg:

Eine weitere Ursache für den Gestank sei aber auch der rückläufige Wasserverbrauch der Hamburger. “Von 1996 bis 2006 ist der Wasserverbrauch pro Kopf von 110 auf 128 Liter im Jahr gesunken“, sagt Krüger.

Hääää? Von 110 auf 128 Liter gesunken?

Hier der Screenshot dazu:

ntv.de Logikfehler

Wahrscheinlich haben wir auch gar keine Bankenkrise, denn die Kurse sind nach dieser interessanten Logik ja nicht gefallen, sondern gestiegen. Toll, wie einfach die Welt in der Redaktion von n-tv.de doch sein kann! :lol:

Update: Inzwischen sind im Original-Artike aus 128 Litern 108 Liter geworden…

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