GEZ-Gebühr, Gebührenfahnder, GEZ- Anmeldung, PC- Gebühr, GEZ- Abmeldung

Die GEZ aka Gebühreneinzugszentrale ist den meisten Freunden freier Information schon lange ein Dorn im Auge. Insbesondere seit sie meint, auch für PCs abkassieren zu dürfen, weil die öffentlich-rechtlichen Sender nun auch im Internet ein Medien-Monopol auf Kosten der Allgemeinheit erschaffen wollen, ist die GEZ für Internetnutzer zum purem Hassobjekt geworden. Hinterfotzige Mafiamethoden beim Ausspähen möglicher “Schwarzseher” - ich sehe beim Thema GEZ eher rot - und das Aushorchen von Nachbarn und Kindern in bester Stasi-Manier ist dem Image der GEZ ebenso abträglich wie mögliche Nachforderungen rückwirkend bis zur Geburt oder das übliche Ignorieren von Einsprüchen und Abmeldungen, die nicht per Einschreiben verschickt werden.

Nun meint die GEZ, ihr schlechtes Image sei nicht durch ihre bürgerfeindliche Abzockerei und Hinterfotzigkeit ihrer freiberuflichen, provisionsgeilen Gebührenfahnder bedingt, sondern dadurch, dass umgangssprachlich eben von GEZ-Gebühr, Gebührenfahndern der GEZ sowie von GEZ-An- und Abmeldungen gesprochen wird. Dies führte nun sogar soweit, dass die GEZ das Portal akademie.de abmahnen ließ und forderte, die “tendenziöse und falsche Berichterstattung” zu unterlassen.

Es ist ja schon recht belustigend, wenn die GEZ sich nach unzähligen Jahren, in denen sie sich mit ihren widerwärtigen Abzock- und Schnüffelmethoden das Image einer ekelhaften Kombination aus Mafia und Stasi aufgebaut hat, nun meint, dass ausgerechnet die Nutzung von Begriffen wie GEZ-Gebühr, Gebührenfahnder oder GEZ-Abmeldung für ihr schlechtes Image verantwortlich sei. Vielmehr liegt dies an der bereits beschriebenen Arbeitsweise und dem Umstand, dass die öffentlich-rechtlichen Sender den Hals nie vollbekommen und immer wieder neue Gebührenerhöhungen fordern, obwohl die Qualität schon lange nachgelassen hat, ein Bildungsauftrag bestenfalls noch peripher abgedeckt wird und jede Menge überflüssiger / ausgeschiedener Politiker bestens versorgt im Rundfunkrat abgestellt werden. Ganz zu schweigen von Korruption und Vetternwirtschaft zwischen den Sendern und eigens zwecks Veruntreuung von Gebührengeldern gegründeten Produktionsfirmen von Mitarbeitern der Sender.

Die Abzocke der Internetnutzer hat der GEZ und den öffentlich-rechtlichen Sendern auch nicht gerade ein positiveres Image beschert. Wer ist schon so realitätsfern und nimmt an, dass die Mitarbeiter eines Unternehmens ihre PCs dazu nutzen, online Videos der TV-Sender abzurufen? Und wer glaubt ernsthaft, dass private Internetnutzer, die ihre Flimmerkiste wegen der massiv gestiegenen Vermüllung auf allen Kanälen entsorgt haben, nun ausgerechnet nichts besseres zu tun hätten, als Inhalte der öffentlich-rechtlichen Irren- Sendeanstalten abzurufen? Und wer meint, dass Internetnutzer überhaupt pauschal mit Video-Informationen dieser Sender versorgt werden müssen, wo doch ein verschlüsseltes Angebot mit Zugangsprüfung mittels Rundfunkteilnehmer-Nummer und Passwort so einfach umsetzbar wäre?

Ich wünsche den GEZ-Mitarbeitern und GEZ-Juristen jedenfalls gute Besserung und dass sie bald wirksame Medikamente gegen ihre offenbar stark verzerrte Realitätswahrnehmung erhalten. Ups, ob ich jetzt wegen der Begriffe GEZ-Mitarbeiter und GEZ-Juristen auch abgemahnt werde? :mrgreen:

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