Zitat des Tages
Der gute Herzog, der mit seiner herzzereißenden “Ruckâ€-Rede das deutsche Volk zu mehr Eigeninitiative aufforderte und versuchte, den “Reformstau†zu durchbrechen, der überbordendes Anspruchsdenken seitens der Ärmsten und Benachteiligten dieser Gesellschaft geißelte, was tut der heute? Tut er überhaupt etwas?
Man weiß es nicht. Sicher ist: Er bezieht weiterhin sein Salär als Bundespräsident, welches nicht negativ durch sonstige Pensionsansprüche berührt ist und hat Anspruch auf ein Büro, eine Sekretärin und einen Dienstwagen nebst Chauffeur. Das alles bezahlt: Der Steuerzahler. Auch der weniger gut betuchte mit 1000 oder 1500 Euro brutto im Monat.
Und dieser Herzog wagte es, sich hinzustellen und zu sagen, die Bezieher von Sozialhilfe begingen Leistungsmissbrauch. Werr bitte, ist hier der Leistungsmissbraucher?
Quelle: Butterwegge/Lösch/Ptak “Kritik des Neoliberalismusâ€, Wiesbaden 2007, S. 173
Kommentar:
Natürlich tut Roman Herzog noch etwas: er trommelt im Konvent für Faschismus Deutschland zusammen mit Hans-Olaf Henkel für den Abbau der Demokratie und vor allem des Sozialstaats. Gerade die Föderalismusreform scheint es diesen neoliberalen Feinden von Demokratie und Verfassung angetan zu haben. Und sie wetzen bereits wieder die Messer für mehr.


am 19. September 2007 um 23:07:17 Uhr.
[...] Deutschland zum Selbermachen kosten soll, dürften jedenfalls in Christoph Butterwegges “Kritik des Neoliberalismus“ wesentlich besser angelegt sein. Der jubelt seinen Lesern weder wirtschaftsliberale [...]