Soziale Gerechtigkeit im herrschenden Wirtschaftsfaschismus

Der herrschende Wirtschaftsfaschismus neoliberaler Bauart treibt merkwürdige Blüten, deren Skurrilität man erst dann erkennt, wenn man einige davon im direkten Vergleich betrachtet.

Gerecht ist:

  • Wenn sich der Vorstand der Deutschen Bahn seit dem Antritt von Hartmut Mehdorn die Bezüge um 300 Prozent erhöht.
  • Wenn die Volksverräter der Großen Korruption in Berlin sich selbst ihre Bezüge um 9,4 Prozent erhöhen.
  • Wenn Leute wie Peter Hartz trotz diverser Verbrechen auf freiem Fuß bleiben, weil sie sich freikaufen können.
  • Wenn Mittel für den Sozialstaat gestrichen werden, während der Polizei- und Überwachungsstaat, der vor allem das Ausgrenzen und Bestrafen unangepasster Menschen im Sinn hat, ausgebaut wird.

Ungerecht ist:

  • Wenn Lokführer mit einer Erhöhung um ca. 30 Prozent  eine Angleichung ihres Gehalts an die Gehälter im europäischen Ausland fordern.
  • Wenn der Regelsatz des ALG2 auf ein menschenwürdiges Niveau angehoben werden soll, um die Kinderarmut und zunehmende Verwahrlosung ganzer Bevölkerungsschichten zu bekämpfen.
  • Wenn durchschnittliche Arbeitnehmer mittels eines gesetzlichen Mindestlohns vor dem maßlosen Lohndumping der Arbeitgeber geschützt werden sollen.

Was bleibt allen geistig und moralisch gesunden Menschen angesichts solcher Zustände anderes übrig als der bedingungslose Kampf gegen den neoliberalen Wirtschaftsfaschismus, welcher uns vor allem von menschenfeindlichen Lobby-Organisationen wie der INSM, dem Konvent für Deutschland oder dem Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA Bonn) und ihren akademischen Maulhuren  als Lösung für alle gesellschaftlichen Probleme angedreht wird?

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