Zitat des Tages

Überrascht bemerkte Rödl, dass der Wirtschaftsaufschwung nicht zu einem Rückgang der Verschuldung geführt habe. Seine Erklärung: Viele der neugeschaffenen Arbeitsplätze seien im Niedriglohnbereich angesiedelt. Die Betroffenen verschwänden damit zwar aus der Arbeitslosen-Statistik. Die Überschuldungsgefahr verringere sich jedoch wenig, da der Verdienst oft nicht zu einem normalen Leben reiche. Außerdem werde vielen einkommensschwachen Haushalten zum Verhängnis, dass die Reallohn-Entwicklung in den vergangenen Jahren nicht mit dem Preisanstieg mitgehalten habe.

SPIEGEL – Wachsende Überschuldung: Jeder zehnte Erwachsene ist finanziell am Ende

Kommentar:
So viel zu den Lügenmärchen der Politiker, der Arbeitgeberverbände und neoliberalen Propagandaschleudern wie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zum Aufschwung: 40 Millionen Beschäftigte, aber viele davon am untersten Ende der sozialen Skala – das ist kein Grund zum Feiern, sondern ein Skandal, ihr neoliberalen Wichser!

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