Monatsarchiv für November 2007

Zum Rücktritt von Franz Müntefering

Dienstag, den 13. November 2007

Wenn es um die Nachfolge bei politischen Pöstchen und Mandaten geht, kommt es immer wieder zur klassischen Politiker-Polonaise: Ein Arschloch folgt dem anderen.
Auf Nimmerwiedersehen, Du Verräter der Sozialdemokratie!
PS: Ich denke, so schnell werden wir Franz Müntefering nicht endgültig los. Ich wette, er wird in wenigen Wochen oder Monaten im Vorstand oder Aufsichtsrat irgendeines [...]

Zitat des Tages

Dienstag, den 13. November 2007

Mit besonderer Widmung an die Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU), die ihren Kopf offenbar nur für Bibellesungen und das Tragen von Frisuren hat:
Wir müssen keine neuen Mutterkreuze für Akademikerinnen auflegen, sie sollen einfach die Pille nehmen. Wenn eine Akademikerin ein Kind bekommt, dann ist das keine gesamtgesellschaftlich notwendige Leistung.

Solange es genug Kinder gibt, die [...]

Neoliberales Lügenmaul des Monats: Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann (DIW Berlin, IZA Bonn)

Dienstag, den 13. November 2007

Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) äußerte sich in der Frankfurter Rundschau wie folgt:
Vor der Koalitionsrunde am Montag hat der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, Union und SPD mangelnden Reformwillen vorgeworfen. “Die Reformbereitschaft der Regierung ist am Ende”, sagte er dem Magazin “Focus”.
Und das ist [...]

Spruch des Tages

Dienstag, den 13. November 2007

Der nächste große zivilisatorische Fortschritt wird die Überwindung des Kapitalismus sein und mit ihm die Abkehr von dem Paradigma, dass die Menschen sich für ein Recht auf die Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse dem System zu unterwerfen und an so genannte Arbeitgeber zu prostituieren haben. Das soziale Jedermannsrecht beschreibt exakt dieses Ziel. Erst dann werden alle Menschen [...]

Zitat des Tages

Montag, den 12. November 2007

Wir leben in einem gestörten Zeitalter, das in größerer Unordnung als bisher ist, denn trotz großer wissenschaftlicher und technischer Fortschritte hat der Mensch nicht die leiseste Vorstellung davon, wer er ist und was er tut.
Walker Percy
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Spruch des Tages

Montag, den 12. November 2007

Die meisten Erben, die ich bisher kennengelernt habe, würde ich als unsympathisches, arrogant-versnobtes Gesindel bezeichnen, das wohl jeder vernünftige Mensch als erbunwürdig eingestuft hätte. Obwohl sie ihren Status und ihre luxuriöse Absicherung vorrangig ohne eigene Leistung erreicht hatten, bildeten sie sich darauf gehörig etwas ein und verhielten sich Dritten gegenüber vor allem herablassend. Ganz gleich, [...]

Zitat des Tages

Samstag, den 10. November 2007

Überrascht bemerkte Rödl, dass der Wirtschaftsaufschwung nicht zu einem Rückgang der Verschuldung geführt habe. Seine Erklärung: Viele der neugeschaffenen Arbeitsplätze seien im Niedriglohnbereich angesiedelt. Die Betroffenen verschwänden damit zwar aus der Arbeitslosen-Statistik. Die Überschuldungsgefahr verringere sich jedoch wenig, da der Verdienst oft nicht zu einem normalen Leben reiche. Außerdem werde vielen einkommensschwachen Haushalten zum Verhängnis, [...]

Spruch des Tages

Samstag, den 10. November 2007

Der real existierende Kapitalismus erinnert mehr an Sklaverei und Zwangsprostitution als an Freiheit und Demokratie. Oder hat etwa die eng beschränkte Wahlmöglichkeit der eigenen Unterdrücker (Politiker) und Zuhälter (Arbeitgeber) etwas mit Freiheit zu tun?
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Die Wahrheit über das Gutachten der Wirtschaftsweisen

Freitag, den 9. November 2007

Diese Truppe aus fünf Personen ( u.a. Bert Rürup) bekommen für ihr Gutachten, das die neoliberalen Interessensvertreter munitionieren soll, 1,7 Millionen Euro. Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander. Schade ist, dass bei einigen Bürgern die Schere schon im Kopf ansetzt und das Nachdenken über dergleichen Informationen eingestellt wird.
Die sogenannten Reformen haben [...]

Spruch des Tages

Donnerstag, den 8. November 2007

Wenn neoliberale Dumpfbacken wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) dauernd von Ludwig Erhard als Vater des Wirtschaftswunders sprechen, ist dies selten mehr als eine Nebelkerze oder schlicht Unkenntnis der Geschichte. Denn der Aufschwung zu Erhards Amtszeit geht fast ausschließlich zurück auf die notwendige Behebung der Schäden aus dem vorangegangen Weltkrieg. Ludwig Erhard war daher [...]


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