Wolfgang Clement (SPD) macht den Metzger

Zu lange hat es gedauert, bis das INSM-Mietmaul Oswald Metzger kürzlich nach seinen diffamierenden Aussagen über sozial Schwache und Hilfeempfänger die Grünen verlassen mußte, nachdem er versucht hatte, die Parteispitze mit einer lächerlichen Austrittsdrohung bezüglich der grünen Sozialpolitik unter Druck zu setzen. Nun droht der ehemalige Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement (SPD), seiner Partei ebenfalls mit dem Austritt, wenn diese “zu links” werde. Wir erinnern uns, dass eine der großen Leistungen von Wolfgang Clement darin bestand, eine Broschüre herauszugeben, in der Erwerbslose und andere Hilfeempfänger pauschal als Parasiten beschimpft wurden, denen er ebenso pauschal Betrug und Abzocke des Sozialstaats vorwarf.

Seit dem Ende der rot-grünen Koalition hat Wolfgang Clement außerhalb der Politik Karriere gemacht. So zum Beispiel bei dem Adecco Institute der ausbeuterischen Zeitarbeitsklitsche Adecco. Kein Wunder also, wenn Wolfgang Clement nun gegen vermeintlich “zu linke” Politik stänkert, die man vor Gerhard Schröder und Rot-Grün eher von den Sozialdemokraten erwartet hätte. Zum Beispiel würde ein gesetzlicher Mindestlohn das Geschäftsmodell der zahlreichen Abzocker und Ausbeuter unter den Zeitarbeitsfirmen gefährden - so auch von Adecco. Denn das Geschäftsmodell dieser Firmen beruht häufig lediglich auf der größtmöglichen Abzocke der Auftraggeber und der dort oftmals prekär bezahlten Arbeitnehmer. Und Firmen, dessen Geschäftsmodell vor allem auf Lohn- und Sozialdumping beruht, brauchen wir in Deutschland ungefähr genauso wie eine neue Pest-Epidemie: gar nicht. Wolfgang Clement spricht also nicht als Politiker der SPD, sondern vorrangig als Lobbyist und Mietmaul seines Auftraggebers Adecco.

Lieber Wolfgang Clement,
wir Bürger haben inzwischen anhand zahlreicher Beispiele wie Gerhard Schröder, Otto Schily, Joschka Fischer und Ihrer Person verstanden, für wen die rot-grüne Regierung Politik gemacht hat und dass dabei offenbar die Sicherung lukrativer Pöstchen für die Zeit nach dem Mandat einen großen Stellenwert eingenommen haben dürfte. Man bezeichnet dies auch gerne als nachgelagerte oder indirekte Korruption: für politische Entscheidungen als Mandats- oder Amtsträger erfolgt die Vergütung durch entsprechend gut dotierte Pöstchen nach dem Ende des Amts oder Mandats. Heute geht es aber darum, Politik für die Menschen und die Zukunft unseres Landes zu machen. Also halten Sie doch einfach Ihr korruptes Lügenmaul und wenn Ihnen die “zu linke” Politik der SPD nicht passt, dann gehen Sie doch einfach zur NPD oder folgen Sie dem neoliberalen INSM-Mietmaul Oswald Metzger zur FDP, der Kaspertruppe der neoliberalen Heulsusen. Vielleicht kann der Ihnen auch noch ein Pöstchen als INSM-Mietmaul vermitteln, dann wissen wir Bürger zukünftig wenigstens noch besser, dass wir unsere Ohren noch mehr auf Durchzug stellen können, wenn Wolfgang Clement spricht. Und ich hoffe, dass auch die SPD Wolfgang Clements unverschämten und stillosen Erpressungsversuch ignoriert und ihn dorthin ziehen läßt, wo er sich heute zugehörig fühlt: in die skupellose Vasallen- und Mietmaul-Kompanie der Industrie und des Großkapitals.

Verpiss Dich doch einfach, Wolfgang!

3 Kommentare zu “Wolfgang Clement (SPD) macht den Metzger”

  1. Verstand in Gefahr?!

    Good news, bad news.. v2…

    Gute Neuigkeit: Der deutsche Fußball lebt. Die ersten fünf Mannschaften der Tabelle und der 1. FC Nürnberg überwintern in internationalen Wettbewerben.Schlechte Neuigkeit: Bahn und GDL zanken sich wieder weiter auf dem Rücken des Landes.Irrelevant…

  2. Perspektive 2010 » Blog Archive » Zitat des Tages

    [...] des Tages Der frühere Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement warb in der Welt am Sonntag (v. 14.5.2006) für ein “neues Godesberg” der SPD und [...]

  3. Wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) die Bürger verblödet « DirkGrund - über Suboptimales

    [...] Beschäftigungsverhälnissen. Eine Folge der verantwortungslosen Agenda-Politik der Schwachmate Gerhard Schröder, die mehr Arbeitsplätze und Firmenpleiten gekostet hat, als man überhaupt für möglich halten [...]


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
Schließen
Powered by ShareThis