Ursula von der Leyen auf den Scheiterhaufen!
Würde ich das fordern, zeigten mir wohl die meisten Leser den Vogel – zu Recht. Ich kann diese hauptberufliche Missionarin für Besserverdiener und die katholische Kirche absolut nicht leiden und das liegt nicht nur daran, dass sie ihren Kopf vorrangig zum Tragen von Frisuren nutzt, anstatt eine anständige Politik für alle Familien und Kinder zu machen.
Doch nun will sich Ursula von der Leyen auch noch als Zensorin im Auftrag der Kirche verdient machen, indem sie das Kinderbuch “Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel” von Michael Schmidt-Salomon indizieren lassen will. In dem Antrag (PDF) an die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, den Susanne Schuster vom Referat 504 des Familienministeriums ausgearbeitet hat, wird Schmidt-Salomon vorgeworfen, dass er mit dem Kinderbuch angeblich antisemitische Ressentiments schüre und die drei großen Religionen – Christentum, Judentum und Islam – der Lächerlichkeit preisgebe.
Da kann ich nur Michael Schmidt-Salomon zustimmen, dass die ganzen Religionen immer schon so lächerlich waren, was Gläubigen lediglich nicht auffällt. Ich hatte das Buch zuletzt beim Weihnachtseinkauf in einer Buchhandlung in den Händen und es durchgeblättert. Ich konnte darin weder antisemitische Ressentiments noch andere verächtliche Elemente finden. Alle drei Religionen werden darin kindgerecht als zweifelhafte Wahnsysteme entlarvt, was ich als Atheist nur begrüßen kann. Und auch eine Ursula von der Leyen (CDU) hat keinen Anspruch darauf, dass Kinder religiös erzogen werden. Im Gegenteil, ich halte diese Zwangsmissionierung im Kindesalter über die Schule für die geistige Vergewaltigung unschuldiger Kinderseelen, die später Jahre dafür brauchen, bis sie die religiöse Pest, welche für zahlreiche psychische Krankheiten ursächlich ist, wieder ablegen können. Ganz zu schweigen davon, dass einige dieser Kinder später von Pfarrern auch noch sexuell missbraucht werden. Ich sehe keinen nachvollziehbaren Grund, Kinder ohne jegliche Notwendigkeit solch einer Gefährdung auszusetzen.
Das Schema, mit dem Ursula von der Leyen hier ein religionskritisches Kinderbuch verbrennen verbieten lassen will, ist mir schon von andere Gelegenheiten bekannt. Denn auch Neoliberale und andere faschistoide Fanatiker des Kapitalismus zücken im Falle der Kritik gerne die Antisemitismuskeule, wenn sie argumentativ in Diskussionen mit Linken und Kapitalismuskritikern den Kürzeren ziehen. Immer geht es darum, andere Meinungen mundtot zu machen und zu diffamieren sowie um jeden Preis am bestehenden System festzuhalten, was von einer totalitären Gesinnung zeugt. Im Familienministerium sind Subjekte mit einer totalitären Gesinnung aber noch falscher aufgehoben als überhaupt in der Politik.
Da Ursula von der Leyen eh nicht die Interessen aller Familien und Kinder vertritt, sondern nur damit beschäftigt ist, besserverdienenden, wohlhabenden und christlichen Eltern und deren Kindern auf Kosten aller anderen Privilegien zuzuschanzen, sollte man sie schnellstmöglich wegen Arbeitsverweigerung aus dem Familienministerium entsorgen. Bis heute hat diese katholische Möchtergern-Supermutti mit Haushälterin und Kindermädchen effektiv nichts unternommen, um die Verwahrlosung und den Tod von Kindern in Problemfamilien wirkungsvoll zu verhindern. Bis heute ignoriert sie die grassierende Kinderarmut auf Grund der verheerenden Sozialreformen und schanzte lieber den Besserverdienenden über das eugenische Elterngeld ein paar Kröten mehr zu, welche sie den sozial Schwachen durch die Halbierung des Erziehungsgeldes in diesem Zusammenhang geraubt hat.
Ursula von der Leyen zeigt so an ihrer eigenen Person ganz vortrefflich die zynische, typisch christliche Verlogenheit gegenüber den Schwachen und Schutzlosen. Vielleicht sollte sie selbst erst einmal das Buch mit dem Ferkel lesen. Das tut sie aber deshalb nicht, weil sie dabei möglicherweise an ihre familienpolitischen Sauereien gegenüber den Schwachen und Schwächsten unserer Gesellschaft erinnert würde. Diese christliche Grundverlogenheit ist in der CDU / CSU überall anzutreffen, auch bei so Breichreiz erregenden Figuren wie Ronald Pofalla oder Wolfgang Schäuble, seines Zeichens verlogener Kofferträger und überwachungsgeiler Gollum auf Rädern.
Treten Sie ab, Frau von der Leyen! Wir sind hier nicht im Vatikan, verdammt!
PS: Ich habe mir mehrere Exemplare des Buches gekauft und an Verwandte und Freunde mit Kindern verschenkt. Auch dies ist ein Weg zu zeigen, was wir Bürger von Ursula von der Leyen und ihrer christlichen Propaganda und Missionierung halten – nichts.
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