Razzia bei Klaus Zumwinkel – ein schöner Tag!

So eine Nachricht versüßt einem doch glatt den Morgen:

Die Polizei hat am Donnerstagmorgen nach einem Bericht des ZDF das Privathaus und das Büro des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post, Klaus Zumwinkel, durchsucht. Nach Informationen des Senders soll gegen den Topmanager ein Haftbefehl wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung vorliegen. Die Staatsanwaltschaft prüfe, ob Zumwinkel über zehn Mio. Euro am Fiskus vorbei nach Liechtenstein geschleust habe.

Vielleicht könnte sich die Staatsanwaltschaft auch einmal das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA Bonn) vorknöpfen, wo Klaus Zumwinkel als Präsident tätig ist. Das Institut wurde von Deutsche Post World Net gegründet und wird von der Deutsche Post-Stiftung umfangreich gesponsert. Klaus Zumwinkel scheint generell nicht sehr viel von der grundgesetzlichen Sozialbindung von Eigentum zu halten:

Nach Spiegel-Informationen soll Zumwinkel seit Jahrzehnten mit Hilfe einer Stiftung Steuern hinterzogen haben. Dieses Steuersparmodell soll Zumwinkel, der sich selbst als Multimillionär bezeichnet, schon seit Mitte der achtziger Jahre praktizieren. Das Vermögen der Stiftung betrug zuletzt mehr als zehn Mio. Euro. Aus umfangreichen Aufzeichnungen eines Liechtensteiner Geldinstituts soll nach Informationen des Nachrichtenmagazins auch hervorgehen, dass der Post-Chef auch überlegte, sein Vermögen nach Asien oder auf die Cayman-Inseln zu verlagern.

Und so jemand fordert beim IZA Bonn von anderen, dass sie zu Hungerlöhnen arbeiten, die mit Hartz IV aufgestockt werden? So jemand will Arbeitnehmern und Erwerbslosen etwas von Arbeit und Arbeitsmoral erzählen? So ein dreckiger, neoliberaler Schmarotzer?

Halt’s Maul, Klaus Zumwinkel!
Ich wünsche einen schönen Aufenthalt im Knast! :twisted:

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