Die Hinterfotzigkeit von Hartmut Mehrdorn und Margret Suckale
Es ist schon nicht mehr schön, was die Führungskräfte der Deutschen Bahn, insbesondere Hartmut Mehrdorn und Margret Suckale für ein verlogenes Spiel treiben. Erst einigt man sich nach vollkommen überflüssigen Streiks mit der GDL und verkauft dies werbewirksam als Verhandlungserfolg. Dann aber wurden diese inkompetenten Manager-Figuren offenbar übermütig und versuchen nun, die GDL mittels eines Grundlagentarifvertrags genauso zu zähmen wie Transnet und GDBA. Letztlich würde die Einbindung der GDL in einen Grundlagentarifvertrag den eigenständigen Tarifvertrag für die Lokführer unter dem Strich unmöglich machen. Dieses Verhalten der Bahnführung gegenüber der GDL ist an Hinterfotzigkeit kaum zu überbieten.
Ich wünsche daher Manfred Schell ein gutes Durchhaltevermögen und dass er die schleimigen Auswürfe des DGB-Chefs Michael Sommer einfach ignoriert. Vielmehr sollten sich Herr Sommer und die Gewerkschaften des DGB einmal genauso schlagkräftig für die Arbeitnehmer einsetzen wie die GDL. Die restlichen Gewerkschaften sind heute doch zu Kuscheltieren der Arbeitgeber degeneriert, die einfach viel zu viel abnicken, was die Arbeitgeber fordern anstatt sich mit aller Kraft vor die Arbeitnehmer zu stellen und deren Interessen zu vertreten.

