Roman Herzog, ein Alt-Bundespräsident als Verfassungsfeind und Volksverhetzer?
Ich habe bereits kürzlich die Frage gestellt, ob sich Alt-Bundespräsident Roman Herzog zu einem Verfassungsfeind entwickelt. Nicht nur, dass er zusammen mit Manfred Pohl und Hans-Olaf Henkel im Konvent für Deutschland gegen Demokratie und Sozialstaat hetzt, er will auch das Wahlrecht in eine mit dem Grundgesetz unvereinbare Form bringen, damit die Linkspartei nicht zu viel Einfluß bekommt.
Gerade betätigt sich Roman Herzog erneut als Feind des deutschen Volkes, indem er die Jungen gegen die Alten aufhetzt. Das dreckige U-Boot für Kapitalismus-Propaganda aus dem Kreis Atlantikbrücke, die BILD aus dem verlogenen Hause Springer, bietet ihm das passende Forum dazu. Daher titeln die NachDenkSeiten in einer kritischen Würdigung des Treibens von Roman Herzog wie folgt:
Ein Alt-Bundespräsident als Volksverhetzer – der Sittenverfall beschleunigt sich
Zahlreiche Medien, darunter auch n-tv und SPIEGEL Online, haben Roman Herzogs unseriöse Hetze gegen die Rentner veröffentlicht. Roman Herzog erklärt Deutschland kurzerhand zur “Rentner-Demokratie” und meint:
Die Älteren werden immer mehr, und alle Parteien nehmen überproportional Rücksicht auf sie. Das könnte am Ende in die Richtung gehen, dass die Älteren die Jüngeren ausplündern.
Erstens ist es in einer Demokratie üblich, dass die Mehrheit entscheidet. Mal sind dies die Jungen oder die Familien, ein anderes Mal die Singles oder eben die Rentner. Roman Herzog spricht sich somit also ganz offen gegen unsere Demokratie mit einem freien und gleichen Wahlrecht aus, damit die Parteien nicht mehr auf den Willen des Volkes Rücksicht nehmen müssen. Schließlich ist Roman Herzog ja vermutlich wieder im Auftrag von menschenfeindlichen Unpersonen wie Manfred Pohl und Hans-Olaf Henkel unterwegs, die vor allem für sich selbst immer mehr fordern und den verarmenden Massen nicht nur die Butter auf dem Brot nicht gönnen, sondern sogar noch das Brot neiden. Denn wenn die Armen und Schwachen kein Brot oder am besten überhaupt nichts mehr essen, können die Bonzen trotz Klimawandel länger in ihren spritfressenden Nobelkarossen und Geländewagen durch die Gegend fahren, weil dann mehr Ackerflächen für Biosprit zur Verfügung stünden. So setzt der potentielle Verfasungsfeind Roman Herzog also inzwischen die Prioritäten für Deutschland.
Zweitens traue ich es den Alten zu, dass sie das ausreichende Augenmaß behalten, dass sie die Jungen eben nicht ausplündern. Ich unterstelle der Masse der Rentner nämlich, dass sie nicht so mass-, skrupel- und gewissenlos sind wie der Luxusrentner Roman Herzog. Das Problem ist aber sowieso nicht die gesetzliche Rente an sich, sondern eher der Umstand, dass
- nicht alle Berufsgruppen inklusive Freiberufler, Selbständige, Beamte und Politiker in die Rentenkasse einzahlen,
- die Rente unabhängig von sonstigen Einkünften gewährt wird, was teilweise unangemessen ist, da viele Senioren heute über eine mehrfache Absicherung mittels Eigenheim, Betriebsrenten, Kapital-, Miet- und Pacht-Einkünften verfügen,
- die Politik die private Vorsorge forciert, um das Solidaritätsprinzip auszuhöhlen, die Renten von älteren Erwerbslosen zu senken und der Finanzwirtschaft ein neues Milliardengeschäft zu spendieren.
Es würde ja beispielsweise schon reichen, wenn man das Rentensystem so gestaltet, dass es eine Grundrente für jeden gibt, die unabhängig von der Erwerbsbiographie und sonstigen Einkünften gewährt wird. Darüber hinaus sollten weitere Rentenzahlungen nur in Abhängigkeit von weiteren Einkünften gezahlt werden. Wer beispielsweise aus der Vermietung eines Mehrfamilienhauses oder eines Gewerbegeländes monatlich schon 5.000-20.000 Euro einnimmt, braucht nun wirklich nicht noch zusätzliche Zahlungen aus der Rentenkasse. Gleiches gilt für Leute, die zusätzlich hohe Betriebsrenten oder immense Kapitalrenditen kassieren.
Aber darum geht es Roman Herzog ja nicht. Er will lediglich das Volk spalten und gleichzeitig dafür werben, dass endlich das Wahlrecht in der Form verändert wird, dass er und seine vermögenden Bonzen-Kumpanen vom Konvent für Deutschland und aus dem pseudo-elitären Frankfurter Zukunftsrat noch mehr politischen Einfluss bekommen, während das Volk dann noch rücksichtsloser durchregiert werden kann.
Die offizielle politische Karriere von Roman Herzog ist zwar vorbei, dennoch betätigt er sich weiter in einer Partei. In einer Partei, die nicht auf dem Wahlzettel steht, sondern vor allem durch Seilschaften von (Groß-) Kapitalisten und Medien geprägt ist. Für diese Partei ist die Demokratie ein Hindernis auf dem Weg zur perfektionierten wirtschaftsfaschistischen Diktatur, in der Profite und die Wünsche der Wirtschaft der Primat des politischen Handels sind, während sich Menschenwürde, “Freiheit”, andere wichtige Bürgerrechte und vor allem der Sozialstaat für die Massen in Nichts auflösen sollen. Es ist also wichtig, dass die Menschen in Deutschland wachsam und ufmerksam das Treiben von Personen wie Roman Herzog, Manfred Pohl und Hans-Olaf Henkel kritisch beobachten. Ich weiß nicht, ob solche Leute nicht begreifen, dass sie sich mit ihrem aoszialen Verhalten gegenüber unserer Gesellschaft ihr eigenes Grab schaufeln. Im Falle einer Revolte werden die Massen sich an diejenigen Personen erinnern, die ihnen den Krieg erklärt haben. Vielleicht gibt es in manchen Gruppierungen sogar schon Kugeln oder Stricke, auf denen Namen wie Roman Herzog stehen.
Ich bin jedoch grundsätzlich dafür, dass die Deutschen sich ihr Land und ihre Rechte durch einen längeren Generalstreik zurückholen sollten. Im Rahmen der anschließenden Prozesse gegen die marktradikalen Verbrecher aus Politik und Wirtschaft könnte man Roman Herzog vielleicht für den Rest seines Lebens in eine Klapse stecken lassen. Denn wer dauernd von einem ominösen Ruck redet, den die Masse der Menschen aber gar nicht will, der kann doch eigentlich nur verrückt sein, oder nicht? Ich halte Roman Herzog und seine Mittäter, die den Dolchstoß für das Grundgesetz vorbereiten, nämlich vor allem für gefährliche Verrückte, die dringend unschädlich gemacht werden müssen - zu ihrem eigenen Schutz und zum Schutz aller anderen Menschen.

