Bahn-Privatisierung: Die Eliten reissen sich ein Viertel des Volkseigentums Deutsche Bahn unter den Nagel
Nun ist es also beschlossen: Bis zu 24,9% der Deutschen Bahn sollen an die Börse gebracht werden. Die Bahn-Mangernull Hartmut Mehdorn frohlockt bereits angesichts der zu erwartenden Profite für sein privates Bankkonto. Endlich hat die Politik seiner bevorzugten Exitstrategie zugestimmt, denn nach dem Börsengang kann er mit prall gefüllten Taschen in Rente gehen. Selbstverständlich werden Hartmut Mehdorn und die an der verheerenden Entscheidung zur Bahn-Privatisierung beteiligten Politiker diverse Pöstchen als Frühstücksdirektoren in solchen Unternehmen bekommen, die vom Bestehlen des deutschen Volkes am meisten profitieren.
Die Eliten aus Politik und Wirtschaft betreiben einmal mehr Rosstäuscherei, wenn sie der Öffentlichkeit vorlügen, die Bahn bräuchte das Geld aus dem Börsengang für Sanierungsarbeiten. Diese Arbeiten könnten aber angesichts der immensen Sicherheiten durch das Vermögen der Deutschen Bahn mit normalen Krediten oder eine Anleihe wesentlich kostengünstiger und ohne devotem Bücken vor den internationalen Kapitalfaschisten finanziert werden. Nun wird es mit der Bahn aber genauso laufen wie mit dem Stromnetz: Die Infrastruktur wird verkommen und die Gewinne schöpfen die neuen Asozialen an den Kapitalmärkten ab. Die Sanierung und Instandhaltung wird hingegen den Steuerzahlern aufgelastet werden – Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren, das alte Spiel der marktradikalen Lügner und Betrüger. Die beteiligten Politiker fahren eh nicht mit der Bahn, sondern lassen sich als Dank für ihre Rückgratlosigkeit und Korruptionsbereitschaft eine Nobelkarosse nach der anderen vor die Haustüre stellen. Solche persönlichen Eigenschaften sowie die Bereitschaft zum allzeitigen Verrat am Volk werden von der Wirtschaft besonders hoch honoriert. Die profitierenden Unternehmen werden – ähnlich wie die Stromkonzerne - um jeden Preis die Kosten senken und die Preise erhöhen, damit die Renditen für die asozialen Spekulanten von den Kapitalmärkten stimmen.
Ein schwarzer Tag für das Volk, welches ein weiteres Mal von seinen gewählten Vertretern Verrätern belogen, betrogen und im großen Stil bestohlen wird.


am 30. April 2008 um 10:27:38 Uhr.
Privatisieren um zu subventionieren…
Das erste was mir zum Thema Bahnprivatisierung einfällt ist das Wort Korruption. Bestechlichkeit bei unseren Politikern ist ja etwas von dem ich standardmäßig ausgehe und was mich auch nicht sonderlich erschüttert. Aber das hier riecht ni…