Gottfried Ludewigs (CDU / RCDS) Kampf gegen links

Ich habe ein wenig recherchiert und interessante Informationen über Gottfried Ludewig gefunden:

  • Gottfried Ludewig ist nicht nur Bundesvorsitzender des CDU-nahen Studentenverbunds RCDS, sondern auch Mitglied im Bundesvorstand der CDU. Letzteres wird von den Medien gerne verschwiegen, da es zeigen würde, dass dieser asoziale Ungeist gegenüber den sozial Schwachen in den Führungsetagen der CDU schon längst an der Tagesordnung ist.
  • Gottfried Ludewig kennt nichts anderes als Uni und CDU, da er nach seinem Abitur von 2003 bis 2007 Wirtschaftswissenschaften und Volkswirtschaftslehre studiert hat und seit Anfang 2008 als Doktorand im Bereich Gesundheitsökonomik an der TU Berlin herumdoktert. Und so jemand will andere Menschen entrechten, die in ihrem Leben über Jahre und Jahrzehnte hinweg im Schweiße ihres Angesichts  hart gearbeitet haben – skurril. Vielleicht wird er ja der Nachfolger des INSM-Organhändlers Peter Oberender?
  • Bei AStAwatch ist ein Bericht darüber zu finden, wie Gottfried Ludewig und seine asozialen RCDS-Schergen das Studierendenparlament der TU Berlin ähnlich lahmlegten wie Roland Koch (CDU) die Landesregierung in Hessen:

    Es ist ein Skandal der seinesgleichen sucht: der bereits abgewählte RCDS-AStA der TU Berlin bleibt trotz verlorener Wahl einfach weiter im Amt.Die StuPa Wahlen an der TU Berlin vom 25.06.-29.06.2007 endeten mit einer großen Niederlage für den RCDS. Doch statt diese Niederlage einzugestehen, verzögerten die RCDSler die Neukonstituierung des Studierendenparlament (StuPa) mit allen Mitteln und zerstören jegliche studentische Infrastruktur die vom AStA TU in den letzten Jahren aufgebaut wurde.

    Ob solche Leute Demokraten sind, wenn sie Wahlergebnisse einfach ignorieren und an der Macht kleben wie die Schmeißfliegen? Oder mußte der RCDS-AstA erst in Helmut Kohl-Manier diverse Dokumente verschwinden / vernichten lassen?

  • Im Juli 2007 ließen Gottfried Ludewig und sein asozialer RCDS-AStA eine AStA-Druckmaschine der TU Berlin entsorgen, weil die bösen, bösen Linken damit angeblich linke Propaganda gedruckt haben sollen:

    Für Gottfried Ludewig war der 30. Juli ein guter Tag: Er stand in der Einfahrt vor dem Asta-Gebäude und sah einem Mann im blauen Overall bei der Arbeit zu. Der wuchtete eine Maschine, so groß wie ein Kleinwagen, auf einen Bock und schob sie mit seinem Kollegen vorsichtig weg. Auf der Straße parkte der Lastwagen der Firma “Stoppel-Umzüge”. “20, 30, 40 Jahre linke Mauschelei werden da abtransportiert” - etwas in der Art mag dem konservativen Asta-Vorsitzenden Ludewig durch den Kopf geschossen sein.

    Die Maschine – ein zwanzig Jahre alter Drucker der Firma Heidelberg – war das Herz der Asta-Druckerei an der Technischen Universität Berlin. Auf ihr hatten die Studenten seit Anfang der achtziger Jahre alles gedruckt, was in ihrer Arbeit so anfiel – “und noch einiges mehr”, so Gottfried Ludewig. Die Druckerei sei von den ehemaligen Asten benutzt worden um linke Gruppen, die nichts mit der Uni zu tun haben, mit Propaganda-Material zu versorgen.

Ich denke, diese Beispiele reichen aus, um die kaputte Geistes- und politische Vorstellungswelt von Gottfried Ludewig zu skizzieren. Vielleicht ist der Gute mit seiner Paranoia gegen links ja einfach nur geisteskrank und eigentlich bemitleidenswert? Das würde auch seinen verfassungsfeindlichen Vorschlag zur Wiedereinführung des  Klassenwahlrechts besser erklären, mit dem Rentner und Erwerbslose zu den neuen Untermenschen gemacht würden. Faschismus ist ja auch keine Gesinnung, sondern angeblich eine Geisteskrankheit. Das würde passen. Aber ich bin mir sicher, dass Ludewig in der CDU seinen Weg machen wird, denn für bürgerliche Arschlochkinder hat man dort ja ein großes Herz, siehe Philipp Mißfelder.

Möge er an seiner Realitätsferne und Arroganz ersticken!

PS: Vielleicht sollten die linken Studenten an der TU Berlin die Trinkmöglichkeiten für RCDS-Mitglieder ein wenig einschränken, indem sie diese erstmal jeden Morgen einen kräftigen Schluck aus der Kloschüssel nehmen lassen – Scheisse zu Scheisse.

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