Zitat des Tages (3)
Der Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses, Sebastian Edathy (SPD), hat sich nun ebenfalls eingeschaltet. Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE kündigte er an, den Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, auf PI aufmerksam zu machen. “Das ist nicht mehr grenzwertig, da ist eine Grenze überschritten”, sagte er. Bei PI finde man “Islamophobie extremster Sorte”, gezielt bediene man dort “antidemokratische Stimmungen.” Er selbst sei in Kommentaren auf der PI-Seite als “Islamofaschist” bezeichnet worden.
SPIEGEL Online – Allianz der Islamophoben
Kommentar:
Leider unterschlägt es der Verfasser des Artikels, Yassin Musharbash, dass sein SPIEGEL-Kollege Henryk M. Broder, der kürzlich vor dem Landgericht Dortmund einen Maulkorb für sein unflätiges Verhalten erhielt, lange genug mit Betreibern von bedenklichen Sites wie Politically Incorrect (PI) sympathisierte und sich auch offline mit diesen umgab, z.B. bei einem pro-westlichen Bloggertreffen in München, bei dem auch das folgende Foto entstand, auf dem Henryk M. Broder und Stefan Herre, der Betreiber von Politically Incorrect (PI), in geselliger Runde zusammen in die Kamera grinsen:

Henryk M. Broder und Stefan Herre in geselliger Runde
Vielleicht sollte Yassin Musharbash darüber einmal mit seinen Kollegen oder der Redaktionsleitung sprechen? Broder hatte sich nämlich erst kurz vor der Verleihung des Börne-Preises öffentlich von Politically Incorrect distanziert: im Juni 2007. Das Palästina Portal hat dazu weitere Informationen.

