Zur nicht mehr vorhandenen Zukunft der SPD
Die SPD hätte sich ihren Zukunftskonvent eigentlich sparen können, solange sie das rechts-asoziale Pack vom Seeheimer Kreis nicht in den Griff bekommt. Denn mit der wendehälsigen, vollkommen verantwortungs- und anstandslosen FDP gibt es schon einen Wurmfortsatz und willigen Mehrheitenbeschaffer für die CDU / CSU, während die SPD das Projekt 18 der FDP nun von oben angehen kann. Ganz zu schweigen davon, dass der Name Zukunftskonvent klingt, als sei er von den Wahren Asozialen des Frankfurter Zukunftsrates und des Konvents für Deutschland abgeguckt. Doch all das täuscht nicht darüber hinweg, dass die SPD mit der Agenda 2010-Linie und der Dominanz des Seeheimer Kreises, den ich als manipulierendes U-Boot des Bürgertums in der SPD bezeichnen würde, schon jetzt kein Zukunft mehr hat. Der erste Schritt zu einer Zukunft für die SPD bestünde darin, dieses rechte Gesindel zusammen mit den gekauften Bücklingen des Kapitals, z.B. Wolfgang Clement (RWE, Adecco), Gerhard Schröder (Gazprom, Ringier Verlag) und Rudolf Scharping (RSBK, Frankfurter Zukunftsrat), hochkantig aus der Partei zu werfen. Der zweite Schritt wäre eine Öffnung der SPD zu der Linkspartei und die Rückkehr zu einem wahrhaftig sozialen und sozialdemokratischen Profil, welches Gerhard Schröder der SPD zugunsten einer herbeifabulierten Neuen Mitte geraubt hat, als er sich gleichzeitig von Bertelsmann “beraten” ließ und seine lukrativen Pöstchen für die Zeit nach dem Amt organisierte.
Generell sollte die SPD mit der Ära Gerhard Schröder aufräumen und einen klaren Blick darauf gewinnen, dass dieser die SPD nach rechts gerückt und für vorrangig egoistische Ziele vergewaltigt, die Stammwählerschaft der SPD vertrieben und die vielen Erfolge der CDU / CSU, aber im Osten auch der NPD, erst möglich gemacht hat. Wer die Sozialdemokratie verrät, wie es Gerhard Schröder zu seiner Amtszeit getan hat, wird Protest nach links und rechts ernten. Als Volkspartei ist die SPD jedenfalls seitdem in der Auflösung begriffen. Und spätestens, wenn die rechten Ganoven vom Seeheimer Kreis ihren Putsch gegen Kurt Beck zugunsten des Schröderianers Frank-Walter Steinmeier umgesetzt haben, kann jenseits der Linkspartei keine Rede mehr von Meinungsvielfalt in der politischen Landschaft Deutschlands sein.
Liebe Seeheimer,
nehmt doch einfach endlich die Finger aus Euren fetten, stinkigen Hintern und verpisst Euch zur CDU / CSU, FDP und NPD, denn genau dort gehört Ihr hin


am 22. Juni 2008 um 20:51:20 Uhr.
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