Hessenwahl: Lug und Betrug von CDU / FDP abstrafen – Linkspartei wählen!

Die korrupte Bande aus CDU, FDP und Seeheimer Kreis der SPD hat es nach der letzten Landtagswahl in Hessen mit ihren Lügen, Betrügereien und Manipulationen geschafft, eine von der Linkspartei geduldete Regierung der SPD unter Andrea Ypsilanti zu verhindern. Nun stehen in wenigen Tagen erneut Wahlen in Hessen an und ich möchte die hessische Bevölkerung bitten, sich sehr genau Gedanken darüber zu machen, wen sie als Regierung haben möchte.

Nach der letzten Wahl haben sich die Lügner und Betrüger aus CDU, FDP und SPD auf den angeblichen Wortbruch von Andrea Ypsilanti gestürzt. Diesem verlogenen Gesindel sind offenbar Leute wie Helmut Kohl (CDU) lieber, die ihr Ganoven-Ehrenwort gegenüber anonymen Parteispendern selbst unter Strafandrohung nicht brechen und somit den zutreffenden Eindruck in der Bevölkerung massiv verstärkten, dass die Politik, insbesondere bei schwarz-gelben Koalitionen als Regierung,  käuflich ist.

Kein Wunder also, dass Hessens CDU, vor allem aus dem Raum Frankfurt, unter der Adresse wortbuch.info sogleich eine verlogene Kampagne gegen Andrea Ypsilanti und die Linkspartei startete. Als angebliche Bürgerinitiative getarnt, verbreiten dort führende CDU-Köpfe zusammen mit PR-Profis die üblich langweiligen Sprüche und Ressentiments gegen die Linkspartei und eine SPD-Regierung unter Andrea Ypsilanti. Mehr dazu und zu den Schlüsselfiguren dieser verlogenen Hetzkampagne auch im Mein Parteibuch-Blog.

Screen Wortbruch.info

Doch damit nicht genug. Seit einiger Zeit gibt es zusätzlich unter buergerlichwaehlen.de eine weitere Propaganda-Site, welche dafür wirbt, mit der Zweitstimme für eine wie auch immer entartete geartete “bürgerliche Mitte” zu stimmen. In diesem Fall ist der Landesvorstand der Jungen Liberalen, Tobias Fila, für die Site verantwortlich, während im Header verlogen von einer

Initiative aus Wirtschaft, Handwerk, Kultur und Wissenschaft

die Rede ist. Tobias Fila ist zugleich Pressereferent des FDP-Politikers Hans-Joachim Otto in Frankfurt und studiert nebenher – wie viele der gesellschaftlich überflüssigen Liberalalas – Rechtswissenschaften an der Johann-Wolfgang Goethe Universität. Natürlich auch hier wieder kein Hinweis auf die Parteizugehörigkeit von Tobias Fila und Konsorten. Aber wen wundert’s eigentlich noch?

Doch auch damit noch nicht genug. Just am 09. Januar 2009 berichtet z.B. SPIEGEL Online über Gewerkschafter, die Wahlkampf gegen die Linkspartei machen. Hier wird ein gewisser Horst Winter aus Wiesbaden als Verantwortlicher der Website wir-lassen-uns-nicht-linken.de im Impressum genannt, welcher zugleich bei der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie für die Ortsgruppe Wiesbaden-Biebrich tätig ist. Keine Ahnung, was Horst Winter von wem dafür geboten bekommen hat, dass er, der in seinem Ortsverband gerade einmal lumpige 1.000 Mitglieder betreut, sich für so eine verlogene Schmutzkampagne hergibt. Dennoch soll wohl der Eindruck erweckt werden, als sei ein großer Teil der Gewerkschafter bundesweit und in Hessen gegen die Linkspartei, was aber in keinster Weise zutreffend ist – im Gegenteil.  Armselig, mehr fällt mir dazu nicht mehr ein. Diese weitere Lügen-Initiativeaus dem Lager der CDU und FDP verwendet

Die Wählerinitiative für Arbeitsplätze statt Wirtschaftshetze in Hessen

als Slogan für ihre Site. Man könnte ihn auch so umdeuten: Lieber Sklaverei als Arbeitnehmerrechte und soziale Absicherung! Das ist genau das, was CDU, FDP und Arbeitgeberverbände so gerne predigen und hinter dem verharmlosenden Begriff Workfare verstecken.

Kein Wunder, dass diese Lügen-Initiative des verlogenen bürgerlichen Lagers von der Zeitung “Neues Deutschland” zutreffenderweise als CDU-nahe Hilfstruppe mit Vokabular aus der Mottenkiste bezeichnet wurde und von Linken-Chef Ulrich Wilken vollkommen richtig als durchsichtiger Versuch, die Linke einseitig als extremistisch zu diffamieren entlarvt wurde.

Zuletzt wurden dann noch Berichte über ein angebliches Zerbröseln der Linkspartei und einen angeblich desolaten Zustand der hessischen Linken in verschiedenen Medien lanciert, z.B. bei n-tv.de. Darin werden zwei Dutzend Austritte als reihenweiser Austritt bezeichnet, obwohl es offenbar mehr Eintritte als Austritte gab. Auch andere interne Veränderungen und Zwistigkeiten bei den hessischen Linken wurden bis hin zum Szenario einer angeblichen Selbstzerstörung aufgeblasen, während gleiche Ereignisse in den Landesverbänden anderer Parteien noch nicht einmal den Weg in überregionale Medien finden dürften. Just gestern wurde der gleiche Kram beim STERN erneut veröffentlicht. Zufall? Wer’s noch glaubt…

Liebe Hessinen und Hessen,
dies sind nur einige Beispiele von vermutlich noch sehr viel mehr Pseudo-Initiativen und verlogenen Hetzkampagnen, welche CDU, FDP und SPD in Hessen – häufig Hand in Hand mit den Massenmedien – gegen die Linkspartei gestartet haben, weil sie den Macht- und Privilegienverlust für sich selbst, ihre Klientel und ihre Finanziers fürchten. Bedenken Sie auch die Lügen von Roland Koch (CDU), der z.B. die Geldkoffer aus der Parteispenden-Affäre seiner Partei als angebliches Erbe von verstorbenen Juden zu kaschieren versuchte, um Kritik und Nachfragen zu vermeiden. Die angekündigte brutalstmögliche Aufklärung der Affäre gab es unter Roland Koch jedenfalls nicht. Mit den Geldern war aber unter anderem auch der Wahlkampf von Roland Koch finanziert worden. Wovon werden wohl all die Hetzkampagnen und Pseudo-Initiativen der bürgerlich-christlichen Lagers in Hessen finanziert? Eine tatsächlich brutalstmögliche Aufklärung könnte hier den Hauptfiguren dieser verlogenen Kampagnen nicht nur die Schamesröte ins Gesicht, sondern möglicherweise auch die Staatsanwaltschaft in die Parteizentralen treiben.

Schon alleine wegen der vielen Lügen, Betrügereien, Manipulationen und Hetzkampagnen haben es CDU, FDP und SPD meiner Meinung nach verdient abgestraft zu werden. Denken Sie daher an Alternativen, z.B.

  • die Linkspartei,
  • die Piratenpartei
  • die Freien Wähler Hessen.

Der beste Weg , das verlogene bürgerliche Lager abzustrafen ist aber ganz sicher das Wählen der Linkspartei, denn gegen diese richten sich ja die ganzen verlogenen Kampagnen. Es wäre doch zu schön, wenn diese komplett nach hinten losgingen.

In diesem Sinne, liebe Hessinnen und Hessen, wünsche ich Ihnen eine gute und vor allem richtige Wahl!

Die Kommentarfunktion ist derzeit geschlossen.


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
Schließen
Powered by ShareThis