Spruch des Tages (2)
Der Wechsel von Karl-Theodor von und zu Guttenberg (CSU) vom Wirtschaftsministerium ins Kriegsministerium ist nur folgerichtig. Als Transatlantiker (Atlantik-Brücke, Aspen-Institut) wird er ja wissen, dass ein paar fette Milliarden-Aufträge an die Stahl- und Rüstungsindustrie immer gerne gesehen sind. Aus der Geschichte seiner Familie wird er außerdem wissen, dass Kriege ganz wunderbare Konjunkturprogramme sein können, die praktischerweise nicht nur die Gewinne der Konzerne erhöhen, sondern zugleich auch eine stattliche Anzahl männlicher Leichen produzieren, was die Zahl möglicher Rentenansprüche reduziert. Gleichzeitig dürfte der alte Kriegsminister und neue Arbeitsminister, Franz Josef Jung (CDU), kein Problem mit der Errichtung von Arbeitslagern in Deutschland haben. Die dort inhaftierten Zwangsarbeiter können dann gleich weitere Ehrenmale für die gefallenen Soldaten bauen.
Die Union bringt uns voran – die Frage ist nur, wohin?

