Man kann seit der Wahl gar nicht so schnell und so viel fressen wie man kotzen möchte

Was zur Hölle qualifiziert die verkappte Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU), die in den letzten Monaten vor der Wahl vor allem ihrem Parteikollegen Wolfgang Schäuble (CDU) mit wirren Kinderporno-Lügen bei dem Einstieg in die Internet-Zensur half, zur Arbeitsministerin? Sie ist “Christ”. Das heißt, sie wird wohl den bendiktinischen Grundsatz Bete und arbeite (Ora et labora) zur Maxime der schwarz-gelben Arbeitspolitik machen, natürlich modernisiert unter Schlagworten wie Workfare aka Zwangsarbeit oder Bete, arbeite, halt das Maul und stell’ keine Forderungen nach einem menschenwürdigen Leben. Dabei wird sie die Betroffenen mit dem gleichen eiskalten Lächeln einer rücksichtslosen Karrieristin über angebliche Vorteile belügen wie sie auch beim Elterngeld arme Familien um 3.600 Euro (12 x 300 Euro Erziehungsgeld) bestehlen ließ, um Besserverdienern dafür bis zu 1.800 Euro monatlich zahlen zu können. Aber Schwarz-Gelb ist ja angeblich jedes Kind gleich viel wert, nicht wahr? Es sind nur mal wieder manche gleicher als andere, das alte Problem von schwarz-gelber Politik.

Und dann haben wir da noch Kristina Köhler (CDU) als neue Familienministerin, die von den Systemmedien völlig hirnfrei schon wieder als ein ach so tolles Talent oder Überfliegerin bejubelt wird. Sie bezeichnet sich selbst als Fan des Polit-Ganoven Helmut Kohl (CDU), weil der zufällig Bundeskanzler war, als den Menschen im Osten das System der DDR überdrüssig wurde. Kristina Köhler ist ledig und kinderlos, aber eine Gegnerin der Linkspartei und bezeichnet sich selbst aber als “Fachpolitikerin für Islam, Integration und Extremismus”. Aha, was davon qualifiziert noch gleich zur Familienministerin?! Die Ziele dieser karrieregeilen Schnepfe aus Wiesbaden lesen sich jedenfalls wie das 1×1 der neoliberalen Verblödung. Familienpolitisch bedeutet dies sicher mal wieder, die Vereinbarkeit von Familie und Karriere für die Frauen zu fördern, während die wachsenden Probleme von männlichen Kindern und Jugendlichen wohl ebenso übergangen werden dürften wie schon bei ihrer Vorgängerin Zensursula. Unter Realitätsverlust leidet die Gute offenbar auch noch:

Die bisherigen Ergebnisse der unionsgeführten Bundesregierung vor der Finanzkrise sprechen für sich: Sinkende Arbeitslosenzahlen, wachsende Beschäftigung, ein deutlicher Rückgang der Neuverschuldung, mehr Wirtschaftswachstum. Die Weichen für eine Politik, die Deutschland wieder nach vorne bringt und möglichst vielen Menschen Chancen und Perspektiven bietet, sind in den vergangenen Jahren von der CDU/CSU gestellt worden.

Gut möglich, dass Schwarz-Gelb den Arbeitsplatz von Kristina Köhler, ihrer Parteikollegen und Günstlinge gesichert hat. Aber wo sinken noch gleich die Arbeitslosenzahlen? Und welchen Rückgang der Neuverschuldung meint sie, wenn uns demnächst auf der einen Seite die inzwischen geschätzt 700-900 Milliarden Euro Kredite und Garantien für die schmarotzerhaften Ackermänner und seine Banksterkollegen um die Ohren fliegen  werden und auf der anderen Seite wegen der schwachsinnigen Schuldenbremse notwendige Investitionen in Innovationen und Arbeitsplätze ausbleiben werden?

Sicher, opportunistische Parteisoldaten und rücksichtslose Karriereweibchen wie Kristina Köhler wird Schwarz-Gelb nach vorne bringen, für die Massen werden die wirtschaftlichen Verhältnisse aber prekärer und unsicherer werden – nicht zuletzt auch durch die Zerschlagung der gesetzlichen Krankenversicherung hin zu einer minimalistischen Grundversorgung zum überhöhten Preis, die mit privaten Policen zugunsten der Versicherungswirtschaft noch aufgestockt werden müssen, um überhaupt das heutige Leistungsniveau zu erhalten, wie es Köhlers FDP-Kollegen Philipp Rösler und Daniel Bahr im Gesundheitsministerium bereits ausgeheckt haben.

Die Chancen und Perspektiven der schwarz-gelben Verbrecherbande sind sicher exzellent, solange das Volk sie nicht endlich an Laternenpfählen aufknüpft oder mindestens lebenslang ins Gefängnis steckt. Die Masse des Volkes aber wird von den ach so tollen Chancen und Perspektiven nichts mitbekommen, wenn man einmal von der Gefahr des allzeitigen sozialen Abstiegs bei Arbeitslosigkeit oder Verrentung absieht. Ich denke, das alles wissen die Menschen in Deutschland inzwischen entgegen all der Lügen von Schwarz-Gelb und es wird sicher Gegenden geben, wo bereits Stricke oder Projektile mit dem Namen von Kristina Köhler versehen werden wie es sie für den Rest der schwarz-gelben Ganoven-Regierung bereits geben dürfte.

Ich wünsche frohes Menstruieren Ministrieren, Frau Köhler!

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