Warum ich zu Weihnachten nicht gebloggt habe

Vor und an den vergangenen Feiertagen waren die meisten Blogs mit Weihnachtswünschen und dergleichen durchsetzt. Ich habe dieses Jahr darauf verzichtet, da ich Weihnachten absolut nicht mag und dafür wäre, es besser als Prostituiertenfest oder Fest des Konsumismus zu bezeichnen. Leute, die sich das ganze Jahr über nicht mögen, raufen sich an Weihnachten zusammen und spielen ein paar Stunden oder Tage heuchlerisch heile Welt. Partner erkaufen sich die Wertschätzung des anderen mit hochpreisigem Schmuck. Kinder, die sonst nur von ihren besoffenen Vätern verprügelt werden, werden mit Tand aus dem Spielzeugladen ruhiggestellt und das Fleisch bekommt ein paar Tage Zeit zu heilen. Leute, die sich sonst bei jeder Gelegenheit gegenseitig die Augen auskratzen, schenken sich Kram, den sie oftmals nicht brauchen und denken, das sei wichtiger als eine Aussprache. Das Ganze wird garniert mit einem grottenschlechten TV-Programm, bimmelnder Weihnachtsmusik an allen Orten und all dem anderen Quatsch, der zu Weihnachten üblicherweise dazugehört, z.B. Besuche in den Kinderschänder-Tempeln der korrupten katholischen Kirche, die noch immer alle Menschen verraten hat, wenn sie daraus selbst einen Vorteil ziehen konnte.

Jetzt wisst Ihr, warum ich zu Weihnachten nicht gebloggt habe: Weil ich angesichts all des ganzen weihnachtlichen Geheuchels die Weihnachtstage kotzend über dem Klo verbracht habe.

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