Die Faschisten sind zurück!

Ich habe ja schon mehrfach darauf hingewiesen, dass der Faschismus in Deutschland das vorrangige Merkmal der Oberschicht ist, während wir in den Geschichtsbüchern immer wieder lesen dürfen, dass angeblich der kleine Bürger der Böse gewesen sei, der den Nationalsozialismus ermöglicht habe. Klar, die Bürgerinnen und Bürger haben damals Adolf Hitler und seine NSDAP gewählt, aber ohne die gewaltigen Zuwendungen aus der Industrie und von anderen Reichen hätte Hitler niemals die notwendige Propaganda und entsprechend aufwändige Wahlkämpfe führen können. Das ist so ähnlich wie heute bei der FDP: Man spendet nicht etwas an so eine Partei, wenn man sich nichts davon verspricht.

Geschichte wiederholt sich ja bekanntlich. Jetzt ist es wieder soweit. Was dabei rauskommt, wenn sich jemand wie Gunnar Heinsohn als Soziologe vorrangig mit Völkermord beschäftigt und gleichzeitig Ökonom ist, treibt mir die Gänsehaut in den Nacken:

Die Kinder von Hartz IV-Empfängern sind minderwertig, sie sind dümmer und fauler als die Kinder von anderen deutschen Müttern und ihre Ausbildungsfähigkeit steht in Frage. Sie werden in Zukunft den hohen Qualifikationsanforderungen der Gesellschaft nicht mehr genügen. Diese Kinder entstammen einer Unterschicht, die sich durch Sozialhilfe immer mehr vergrößert und hemmungslos vermehrt und den Leistungsträgern auf der Tasche liegt. Das ist eine Gefahr für Deutschland. Während sich die Unterschicht so vermehrt, bekommen die deutschen Frauen der Leistungsträger zuwenig Kinder. Der Staat muss also das weitere Kinderkriegen der Unterschicht verhindern, indem man deren Angehörigen die Lebensgrundlage entzieht. Deutschland braucht diese minderwertigen Kinder nicht, sondern es braucht die sozial wertvollen Kinder der Karrierefrauen.

Das ist die Essenz der Ergüsse von Gunnar Heinsohn, die mal eben Rassen- bzw. Klassenhygiene und das unwerte Leben wieder einführen. Wie man als Wissenschaftler eine solche Geschichtsblindheit entwickeln und geitig derart entarten kann, ist mir unbegreiflich.

Der Stürmer aus dem Hause Springer, gemeinhin bekannt als BILD, greift den faschistischen Dreck von Gunnar Heinsohn natürlich dankbar auf, um weiter gegen den Sozialstaat zu hetzen. Dort wird Gunnar Heinsohn fälschlicherweise als “Experte” vorgestellt, obwohl dessen Publikationen häufig massive Kritik ernteten, methodische Mängel aufwiesen oder anderweitig unseriös und minderwertig waren.

Spätestens jetzt ist klar, dass  beim Widerstand gegen die herrschenden und aufziehenden Zustände in Deutschland Gewalt als Notwehr ab sofort legitimiert sein wird. Es ist unser aller Pflicht, uns gegen solchen faschistischen Ungeist zu erheben und standhaft zu bleiben. Das Springer-Hochhaus gehört gestürmt und geistige Brandstifter wie Gunnar Heinsohn sollten aus dem Land vertrieben werden – am besten gleich zusammen mit Leuten wie Wolfgang Clement, Guido Westerwelle und Thilo Sarrazin. Wer wissen will, wo die Reise in Deutschland – mal wieder -  hingeht, sollte diesen Beitrag einmal durchlesen.

Wehret den Anfängen!

Ein Kommentar zu “Die Faschisten sind zurück!”

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